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Alttestamentarische Zeremonien und Worte

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Alttetestamentarische Zeremonien und Worte

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

die in der freimaurerischen Ritualistik eine Rolle spielen, haben in gegnerischen Kreisen zur Behauptung beigetragen, die Freimaurerei sei eine jüdische Institution. Ludendorff kleidet das in die Worte: "Das Geheimnis der Freimaurerei ist überall der Jude." Tatsächlich aber finden sich diese Anlehnungen in Anknüpfung an den Salomonischen Tempelbau, sodann auch unzweifelhaft deshalb, weil die Freimaurerei von 1717 auf dem Boden Englands, d. h . auf protestantischem Grund erwuchs. Der Protestantismus, namentlich der reformierte Protestantismus Calvins, hat das Alt-Testamentliche stets ganz besonders betont, im bewußten Gegensatz zum Neutestamentlichen, das im besonderen als römisch-katholisch galt. Deshalb finden sich z.B. in alten reformierten Familien so viele alttestamentliche Vornamen.

Außerdem müßte sich die Freimaurerei, überkonfessionell und undogmatiseh, wie sie auch bei christlicher Betonung immer gewesen ist, zu der allen christlichen Bekenntnissen gemeinsamen Grundlage d. h. eben zum Alten Testament besonders hingezogen fühlen, nicht weil es "jüdisch" ist sondern weil das Judentum Vorstufe des Christentums, das Alte Testament die Grundlage des Neuen ist. (Vergl. "Die Vernichtung der Unwahrheiten über die Freimaurerei...", Leipzig 1928.)

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