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England: Die Öffentlichkeitsarbeit der UGLE

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Inhaltsverzeichnis

England: Die Öffentlichkeitsarbeit der UGLE

Die ‚United Grandlodge of England’ (UGLE) ist in vielem beispielgebend für die (‚regulären’) Großlogen Europas. Auch ihre neue Art der masonischen Öffentlichkeitsarbeit könnte Anregungen für den Kontinent liefern. Das besondere an dieser Öffentlichkeitsarbeit: Weil sie die Menschen wirklich erreichen will, verzichtet sie auf abstrakt-masonische Belehrungen des alten Stils ebenso wie auf die offensive Verteidigung gegen Konspirationstheorien. Im Vordergrund steht: Was bedeutet die Mitgliedschaft für das Leben eines Bruders. Highlights von Rudi Rabe.

Der Artikel schildert den Stand von 2014.

Der ‚Grand Temple’ in der Freemasons Hall in London; das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Foto: Stephanie Wolff
Die Decke des ‚Großen Tempels’. Foto: Stephanie Wolff;
beide Fotos über den Großen Tempel übernommen von Ihrem London-In-Sight Blog. Dort gibt es weitere sehr gute Fotos aus der Freemasons Hall.
Resultate aus der Medienkampagne 2012. Foto: United Grand Lodge of England (Original hier)
Aber nicht nur über die Medien gehen die englischen Freimaurer stärker an die Öffentlichkeit: Wie in früheren Zeiten präsentieren sie sich bei kommunalen Veranstaltungen auch wieder selbst. Das Foto vom Juli 2014 zeigt vierzig Freimaurer aus 36 Logen der Region Devonshire in Plymouth: Zum ersten Mal seit 1938, also seit 76 Jahren, beteiligte sich wieder eine masonische Formation angetan mit allen masonischen Regalia (Schurze usw.) an der Lord Mayer’s Parade (Lord Mayer = Oberbürgermeister). Ein ‚Recruitment Stand’ informierte die Zuschauer. Seit dem Zweiten Weltkrieg war das nicht mehr üblich: Die englischen Freimaurer blieben auch nach dem Krieg bei ihrer Zurückhaltung, die sie ab 1939 aus Angst vor einem Hitlereinmarsch eingeübt hatten. Öffentliche Auftritte mit Regalia waren verpönt. Das ändert sich jetzt wieder (2014). Foto: United Grand Lodge of England (Original hier)

Für jeden zugänglich:
die Freemasons Hall in London

Schon seit langem ist die Freemasons Hall für Besucher offen. Das beeindruckende Art-Deco-Gebäude aus den 1920/30iger Jahren steht unter Denkmalschutz und in allen Londoner Reiseführern. Die Besucher können ins Museum und an Führungen teilnehmen. Dabei wird ihnen nicht nur die schöne Architektur in den Wandelhallen des alten Hauses gezeigt sondern auch der nicht nur große sondern auch großartige ‚Große Tempel’. Außerdem gibt es wechselnde Ausstellungen: Aktuelle Details und Anmeldung hier und einen Museumsshop, bei dem man auch online einkaufen kann: UGLE-Shop

Die Freemasons Hall wird außerdem an kommerzielle Anbieter für hochrangige Veranstaltungen vermietet. Legendär: die Modeschauen der Londoner Fashion Week. Filme und Fernsehserien wurden hier gedreht. Auch der weltbekannte Autor Dan Brown durfte den seinem Freimaurerroman ‚Das verlorene Symbol folgenden Roman ‚Inferno’ (‚Göttliche Komödie’) im Haus der UGLE vorstellen: Dan Brown in der Freemasons Hall.

Die englische Grand Lodge in den (klassischen) Medien

Die führenden Leute der Großloge geben immer wieder Interviews: vor allem in Printmedien und im Radio. Dies gilt besonders für Großsekretär Nigel Brown. Im Frühjahr 2012 absolvierte er eine regelrechte Medientour durch England und Wales mit vierzig Interviews in überregionalen und lokalen Zeitungen.

Der Großsekretär stellt sich auch Hörerfragen in Radiostationen. Häufigstes Vorurteil der Radiohörer: Die Freimaurer seien eine Geheimorganisation, deren Mitglieder sich lukrative Geschäfte zuschanzten. Nigel Browns Standardantwort: „Würde ich Zeitungsinterviews geben und hier im Radiostudio sitzen, wenn wir eine Geheimorganisation wären?“ Die Freimaurer hätten sich nur während des Zweiten Weltkriegs bedeckt gehalten, weil sie fürchteten, von einem siegreichen Hitler in Konzentrationslager verschleppt zu werden. Und dann folgen die positiven Argumente: den Mitgliedern ein Gefühl der Geborgenheit zu geben und ihnen zu helfen, ihre guten Eigenschaften zu entwickeln wie Offenheit gegen allen Menschen, Ehrlichkeit, Fairness und Güte (zitiert nach 'Freemasonry Today' vom Juni 2012).

‚Freemasonry Today’: Dies ist das Magazin der UGLE, es kommt viermal im Jahr heraus. Die Inhalte sind sehr englisch und kaum international. Das Magazin richtet sich vor allem an Freimaurer, es ist aber so gestaltet, dass es auch Nichtmitglieder lesen können. Das ist wichtig, ist doch die Freimaurerei in der englischen Gesellschaft viel präsenter als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz: Trotz sinkender Mitgliederzahlen hat die UGLE in 8.000 Logen immer noch eine Viertelmillion Mitglieder (2014). Auf der Grundlage der Einwohnerzahlen verglichen ist das 25mal so viel wie in Deutschland, elfmal so viel wie in Österreich und neunmal so viel wie in der Schweiz (Zahlen der ‚regulären’ Großlogen).

‚Freemasonry Today’ kann von jedem bezogen werden; es kostet 20 Pfund im Jahr (Auslandstarif): ‚Freemasonry Today’ bestellen. Und es kann als ePaper online gratis gelesen werden: ‚Freemasonry Today’ (issuu zulassen). Auch frühere Nummern stehen online bereit: bis zum Frühjahr 2011.

Die Grand Lodge online

Mir ist keine Großloge bekannt, die eine derart kundenfreundliche Website unterhält: UGLE online. Ihre Inhalte sind multimedial (Text, Fotos, Filme usw.).

Die UGLE-Website ist sehr übersichtlich strukturiert: Was ist Freimaurerei? Wenn man Freimaurer werden will? Über die UGLE? Freemasons Hall? Charity? Bücherei und Museum? Neues und Veranstaltungen? Kontakt. Und über jeden dieser internen links kommt man auf weitere Ebenen: alles leicht zu finden und gut zu lesen, keine Textwüsten; letzteres ist besonders wichtig, weil sich der UGLE-Auftritt nicht an Insider sondern an das breite Publikum richtet.

Ein Film: Sympathie pur

Wochenlange Dreharbeiten in ganz England: Der Film kostete die UGLE 60.000 Euro. Foto: United Grand Lodge of England (ebenso alle anderen Fotos zum Film)

Seit 2014 wirbt die UGLE mit einem zehn Minuten langen Film für ein neues Freimaurerbild: Fern von defensiven Widerlegungen und ebenso fern von komplizierten Erklärungen erzählen drei ganz unterschiedliche Männer, warum sie dabei sind und was die Freimaurerei für sie selbst und das Leben ihrer Familien bedeutet.

Regisseur Lee Cheney will mit dem Film auf eine beiläufige Weise Vorurteile abbauen: Freimaurerei soll nicht als etwas Unbekanntes, ja Bedrohliches wahrgenommen werden, auch nicht als eine bemühte Verteidigung gegen Vorurteile, sondern als ein selbstverständlicher Teil unserer Kultur. Der Nichtfreimaurer Lee Cheney führte Perspektiven ein, welche auf das ganz normale Publikum abgestimmt sind. Dazu sind Insider oft nicht in der Lage. UGLE-Großsekretär Nigel Brown: „Dieser Film ist anders als alle, die ich bisher über die Freimaurerei sah. Das ist seine Stärke. Der Regisseur hat eine Außen-Perspektive eingebracht, die Perspektive von Zuschauern, die keine Mitglieder sind, und die Perspektive ihrer Familien.“ (‚Freemasonry Today’)

Der Film zeigt keine Männer in dunkeln Anzügen und Freimaurerschurzen: ein Bild, das viele Außenstehende als fremd und altmodisch empfinden. Nein, er zeigt die Freimaurerei als zeitgemäßes Lebenskonzept, als absolut vereinbar mit dem modernen Leben, bei dem die Familie und die Arbeit im Vordergrund stehen, und erst dann gibt es Platz für anderes wie die Logen. Nach dieser Idee wurden aus 150 Brüdern, die sich beworben hatten, drei Darsteller ausgewählt: Drei offene und sympathische Männer mit unterschiedlichem Hintergrund. Was sie aber vereint, das sind die Werte der Freimaurerei. Die Brüder werden zu Hause und bei ihren Familien gezeigt, bei der Arbeit, beim Sport, in der Freizeit und mit ihren Freunden im lokalen Pub. Was sie sagen, war nicht vorgegeben, sie waren völlig frei. Dazwischen werden im Film immer wieder kurze Szenen eingeschnitten mit Beispielen, was die englische Freimaurerei als Institution leistet: Charity vor allem, aber auch die Informationsleistungen der Freemasons Hall in London. Und natürlich gibt es auch kurze Statements des Großmeisters.

Letztlich vermittelt der Film, dass die Freimaurerei vielfältiger ist als es sich die meisten vorstellen. Er zeigt eine Gemeinschaft, die zugleich engagiert und rücksichtsvoll ist, modern aber auch historisch; und immer offen für die anderen.

Der Film bei ‚Freemasonry Today’ und derselbe Film bei Youtube

Und was sagen die Menschen?

Die Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit durch die UGLE hat wohl auch damit zu tun, dass die 300-Jahr-Feiern nahen: Die erste Großloge wurde 1717 gegründet. Innere Reformen und eine veränderte und breitere Öffentlichkeitsstrategie sollen die englische Freimaurerei fit für das 21. Jahrhundert machen. Dabei werden ungewohnte Wege beschritten.

Einer dieser ungewohnten Wege: Die UGLE hat ein unabhängiges Sozialforschungsinstitut beauftragt, einen empirischen Report über 'Die Zukunft der Freimaurerei' zu erstellen. Mitglieder und Nichtmitglieder wurden dazu befragt. Was herauskam dient nicht nur den Logen als Orientierungshilfe, das Ergebnis wurde 2012 auch publiziert. Details: England blickt auf 2017

Derzeit ist der Report auf einer UGLE-Seite online gestellt: UGLE-Freimaurer-Report

Und hier eine gekürzte Übertragung der fünf Report-Kapitel ins Deutsche:

Rückblick 1900 bis 2000: Hoch oben, dann unten durch

Wenn man das Bild der UGLE in der englischen Öffentlichkeit seit 1900 betrachtet, dann gibt es eine interessante Kurve: Auf ein Hoch im ersten Drittel des Jahrhunderts folgt ein lang anhaltender Niedergang. Erst seit gut zehn Jahren wird es wieder besser.

Der englische Historiker, Journalist und Freimaurerpublizist Paul Calderwood hat das untersucht und das Ergebnis im Freimaurermagazin ‚The Square’ (4/2013) publiziert. Seinen Artikel beginn er mit folgenden Worten: „Für die englische Freimaurerei war das zwanzigste Jahrhundert eine bedeutsame Zeit. Die Zahl der Logenhäuser stieg auf das Doppelte, die der Logen auf das Dreifache, und die Zahl der von den großen masonischen Wohlfahrtseinrichtungen unterstützten Menschen war 1999 sechsmal so hoch wie 1900. Das zwanzigste Jahrhundert war aber nicht nur eine Phase enormen Wachstums sondern auch eine Zeit, in dem sich das öffentliche Ansehen der Freimaurerei radikal verändert hat. Und der diesbezügliche Kontrast zwischen 1900 und 1998 könnte kaum schockierender sein.“

Konkret: Das Image der Freimaurerei verschob sich in dieser Zeit von einer hochrespektierten Eliteorganisation im Zentrum des öffentlichen Lebens an den Rand der Gesellschaft, hin zu etwas, das von vielen Menschen mit Argwohn betrachtet wird. Wir haben den The-Square-Artikel für das Wiki ins Deutsche übertragen: England – Die Freimaurerei und die Öffentlichkeit im zwanzigsten Jahrhundert

Die Untersuchung betrifft wie gesagt das zwanzigste Jahrhundert. Seit einigen Jahren hat sich jedoch viel geändert: Die führenden Freimaurer in der Großloge stellen sich regelmäßig den Medien, und auch die Individualkommunikation über das Netz scheint zu funktionieren. Die vielen Mails werden alle beantwortet. Der Communications Adviser der UGLE, Susan (!) Henderson, sagte dazu in einem Interview in 'Freemasonry Today', der direkte Kontakt sei ihr besonders wichtig: „Wenn ich jeden Arbeitstag dreißig Mails beantworte, erreiche ich im Jahr 8.000 Menschen, das ist viel wert. Die Menschen … fühlen sich so gut behandelt; das ist die beste Öffentlichkeitsarbeit. Heutzutage sind die Menschen zu erfahren, um sich von einem ‚PR-Spin‘ beeinflussen zu lassen. Sie richten sich nach der Mundpropaganda oder nach eigenen Erfahrungen. Tage, Wochen, Jahre später führt so eine Erfahrung in einer ganz gewöhnlichen Unterhaltung zu einer guten Nachrede über die Freimaurerei. Überall, im Pub, im Golfklub oder über den Gartenzaun.“

Es folgt das Originalinterview mit Susan Henderson im
UGLE-Magazin 'Freemasonry Today' vom März 2012:

Susan Henderson vor der Freemasons Hall in London: "Unsere Stärke ist es, dass wir bei allen politischen Änderungen und vielen gesellschaftlichen Moden immer dieselben geblieben sind." Foto: 'Freemasonry Today'

Susan Henderson:
"PUBLICITY WITHOUT SPIN"

AS UGLE’S COMMUNICATIONS ADVISOR, SUSAN HENDERSON’S JOB IS ABOUT MANAGING RELATIONSHIPS – FROM DEALING WITH UNUSUAL ENQUIRES TO OVERSEEING INFORMATION FLOW.

HOW DID YOU COME TO WORK FOR UGLE?

I’d just moved back to London and popped into an agency looking for a job. They sent me for an interview around the corner at ‘a charity’. As I walked along the road, I realised it was Freemasons’ Hall, as I had recently been reading about Freemasonry. I was interviewed by Director of Communications, John Hamill, for the role of his PA and got the job. This was in 2002 and it couldn’t have worked out better in that I’d been wanting to find out more about Freemasonry and there I was sitting with one of the foremost experts.

DID YOUR PREVIOUS EXPERIENCE PREPARE YOU FOR YOUR NEW JOB?

Before UGLE, I worked in different areas – from social services, to model agencies and advertising. I last worked for the BBC on news and before that on Comic Relief, sharing an office with Richard Curtis, who wrote Four Weddings & A Funeral. These experiences gave me a good overview of how organisations work and where to find information.

HOW DID YOU BECOME A FEMALE FREEMASON?

I’d been here a few years before I realised there were regular women’s grand lodges and I wondered if I should join. The Grand Secretary at the time knew I was interested and introduced me to the master of a female lodge who put me forward as a candidate. I already had preconceptions of Freemasonry’s ancient traditions, the rituals and origins and the idea of the knowledge that could be imparted, and the experience was pretty near to what I’d imagined. I’m now a junior warden and am steadily learning more. With Freemasonry, you’re thrown in with varied people who you wouldn’t be otherwise – it’s good for you.

HOW DOES YOUR RELATIONSHIP WITH THE PROVINCES WORK?

We were doing MQ Magazine and I started helping more with the editorial. That merged with Freemasonry Today to make the magazine we have now and I took on the duty of liaising with the Provincial information officers in gathering stories. They have an important role in bringing to our attention anything that might be of interest in terms of local events or any problems. They also disseminate information from Grand Lodge and have been doing a great job in getting our message out to the local press and communities.

HOW DO YOU DEAL WITH NEGATIVE PRESS?

National newspapers are in the habit of making slurs about Freemasonry, which it’s very difficult to do anything about. We are an unincorporated organisation, so have no protection under the libel laws. If they make a statement that is untrue or defamatory we can write to them to make a correction but they’re under no obligation to print it. The best way to counter these perceptions is therefore to put out lots of positive information about Freemasonry and hope that it will enable more people to recognise the negative remarks as nonsense.

WHERE DOES THIS NEGATIVITY COME FROM?

In the Second World War, Freemasons were being sent to concentration camps in Germany and it was decided that Freemasonry should keep a low profile in the UK in case of invasion. Before this, the sight of Freemasons laying foundation stones or participating in parades was common. After the war, the low profile became a bit of a habit. The Cold War also made spy novels popular and these would sometimes cast Freemasons as key characters, so the idea caught light in the public imagination that Freemasonry was a secret organisation. We became aware of this and tried to counter it but the image portrayed in fiction is – to some people – more interesting and exciting than the truth.

WHAT ELSE DO PEOPLE BELIEVE?

We get some crazy questions asked through the website – for example, if I join Freemasonry, will I gain magical powers or will it make me rich? A few people have the bizarre idea that Freemasons are reptilian aliens. The more sane anti-masonic ideas tend to be that Freemasons use their membership to gain personal advantage in their careers. When you think about it, that’s the daftest of all because if people want to conspire or do each other favours, they can do that at any time and at any place – in the pub, the golf club, or across the garden fence.

SO THERE ARE STILL BIG MISCONCEPTIONS ABOUT FREEMASONRY?

People misunderstand what the obligations are and what should be kept private. There is no obligation to favour other Freemasons and the only tangible privacy relates to the signs and passwords that give you the right to be present in a particular degree ceremony. They are no more sinister than pin numbers and are used only in the lodge. The passwords and signs are believed to have originated through medieval stonemasons who travelled around the world looking for work and needed to prove their level of competence when they arrived at a distant lodge.

CAN FREEMASONS HELP COUNTER THESE OPINIONS?

Some members are overly defensive about Freemasonry because of anti-masonic attitudes. We need to help our members deal with this, to help them calmly explain that it’s not just an organisation for white Anglo Saxon Protestants. In Ireland it used to be said that there were only two things that united them – rugby and Freemasonry. There’s always been one United Grand Lodge with Catholics and Protestants attending without a problem and it’s little things like this that members can tell their friends.

IS YOUR JOB LARGELY ABOUT COUNTERING NEGATIVE OPINIONS?

Not at all. Most questions are from people who want to know about Freemasonry and I spend a lot time answering those. If I answer 30 emails a day that’s 7,800 people a year who will have received a good response, which is invaluable. People don’t think M&S or Selfridges are good companies because they have a nice leaflet or website, they like them because they know they’ll get good service and that’s the best form of publicity. People are too sophisticated these days to be influenced by public relations spin. They go on word of mouth or direct experiences. Days, weeks, years later a casual conversation in a pub about that experience will mean a good impression of Freemasonry is being spread.

DOES FREEMASONRY NEED TO CHANGE?

Organisations that follow the whims of the day tend to lose their identity and, to use a marketing term, Freemasonry’s unique selling point is its ancient traditions and its symbolism is its branding. We would be fools to tamper with that. Our strength is that we have remained much the same through many political changes and fashions. I’d personally like everyone to understand that we are not even allowed to discuss politics or religion in the lodge, so can hardly be colluding; that there have been established female lodges for over 100 years; and that we’re not just recently jumping onto some politically correct bandwagon, but have always been a welcoming universal brotherhood.

Siehe auch

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