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Liber Al vel Legis

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Liber Al vel Legis

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Liber_AL_vel_Legis

Das "Liber AL vel Legis" oder Book of the Law („Buch des Gesetzes“; ursprünglich "Liber L vel Legis" oder Liber Legis)[1] ist eine 1909 in London erschienene Offenbarungsschrift des britischen Okkultisten Aleister Crowley. Sie stellte den ersten Band von Crowleys Buchreihe The Equinox dar und ist die Grundlage der neureligiösen Bewegung [Thelema]

Das Liber Al vel Legis gilt als die einflussreichste okkulte Schrift des 20. Jahrhunderts, zentraler Text der neureligiösen Bewegung Thelema und wird auch in anderen esoterischen Strömungen als bedeutender Text anerkannt.[2]

Zentrale Aussagen des Buches sind:

  • Do what thou wilt shall be the whole of the Law (AL I:40, ‚Tu, was Du willst, soll die Gesamtheit des Gesetzes sein.‘)
  • Love is the law, love under will. (AL I:57, ‚Liebe ist das Gesetz, Liebe unter dem Willen.‘)
  • Every man and every woman is a star (AL I:3, ‚Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern.‘)
  • Death is forbidden, o man, unto thee. (AL II:73, ‚Der Tod, o Mensch, ist dir verboten.‘)

Die Aussage "Tu was Du willst" ist wohl die am häufigsten fehlinterpretierte Stelle in er gesamten esoterischen Literatur und wohl auch Anlass für viele Vorurteile in Bezug auf Satanismus. Auch wenn einige falsche Apologeten diese Sätze missbraucht haben, kann unter diesen Worten auf keinen Fall eine Aufforderung zum ungezügelten Hedonismus verstanden werden.

Viel mehr geht es darum, seinen eigenen Willen zu erkennen und zwar den Willen, der in Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen besteht. Der weise Thelemit wird also niemandem schaden, denn er weiß von den Konsequenzen, die das für ihn hat. Seinen Willen tun kann nur der, der ihn auch erkannt hat.

Sehr oft wird der Zusatz weggelassen: "Liebe ist das Gesetz - Liebe unter Willen" Nur in der Kombination erschließt sich die Botschaft.

Der Ansatz Crowleys ist sicher ambivalent zu betrachten denn sehr schnell kann er als Rechtfertigung für rücksichtsloses und egozentrisches Tun verwendet werden. Auch er selbst war hier sicher nicht immer ein Musterbeispiel von Selbstbeherrschung und göttlicher Weisheit.

Die Erkenntnis, dass der wahre Gott im Menschen liegt steht im Einklang mit jeder esoterischen Richtung, in der es darum geht, die Elemente auszugleichen, die Dualität zu überwinden und zurück zum göttlichen Ursprung zu finden.

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