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Rezension: Frank Dörr – Mit der Kelle vom Winkel zum Zirkel

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Rezension: Frank Dörr – Mit der Kelle vom Winkel zum Zirkel – Symbole der Freimaurer

“Eine Brücke aus dem Tempel in die Welt“

Ein Buch zum Blättern und Sinnieren. Rudi Rabe hat das getan: gut fürs masonische Herz.

Manche Bücher über freimaurerische Symbole, Allegorien und sonstige masonische Begrifflichkeiten sprechen vor allem unseren Geist an. Dieses Buch ist eher fürs Gemüt. Genauer: fürs reflektierende Gemüt. Dies nicht nur weil Frank Dörr die freimaurerische Symbolwelt in wenigen und einfachen Worten beschreibt, sondern vor allem auch weil er sie mit Fotos in einer Bildsprache visualisiert, die viel näher an den Sehgewohnheiten unserer Zeit liegt als jene, die in der Freimaurerei üblich ist.

Auf vierunddreißig Doppelseiten präsentiert uns Frank Dörr seinen freimaurerischen Symbolkosmos: jeder Text und jedes Foto großzügig umrahmt von weißen Flächen, die Platz bieten für unser eigenes Denken und Fühlen.

Zufällig aufgeschlagen: Der Suchende. Er "klopft an die Pforte des Tempels, auf der Suche ... nach dem rechten Weg."

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Im seinem Vorwort schreibt Frank Dörr: „Dieses Buch soll einladen, sich der Gedankenwelt der Freimaurer auf eine neue, eine visuelle Art zu nähern. Es möchte zum Nachdenken anregen und Anregungen geben, um neue Ansätze zur Interpretation der freimaurerischen Symbolik zu erarbeiten und eine Brücke aus dem Tempel in die Welt zu schlagen.“ Gemeint ist wohl vor allem: die heutige Welt, die Welt des 21. Jahrhunderts.

Zwei Beispiele zur zentralen freimaurerischen Symbolik: der raue und der behauene Stein.


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OBEN: "Der raue Stein trägt bereits alle Eigenschaften in sich, die er benötigt, um ein Teil des Tempelbaus der Humanität zu werden. Und doch ist er in seinem Urzustand nicht nutzbar. Seine Tragfähigkeit ist beschränkt. Es bedarf stetiger Arbeit, um den rauen Stein seiner Bestimmung zuzuführen."

RECHTS: "Der behauene Stein fügt sich ein in den Tempelbau der Humanität. Ecken und Kanten sind geglättet. Der behauene Stein macht das Gebäude tragfähig. Doch auch der behauene Stein bedarf der stetigen Pflege, um seine Tragfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten."

Wie gesagt: Ein Buch zum Blättern und Sinnieren. So empfinde ich das jedenfalls.

Frank Dörr, Jahrgang 1966, ist seit 1989 Mitglied der Loge ‚Aufwärts zum Licht’ in Frankfurt am Main. Er fotografiert seit seiner Jugend.

Salier Verlag, Leipzig, 2016. Hardcover. 16 Euro


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