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Traktat: A I D A

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Inhaltsverzeichnis

„A - I - D - A“

oder „Wie wird man eigentlich Freimaurer?“

In einem immer wieder mit viel Gewinn zu lesenden Standardwerk der deutschen Freimaurerei fragt ein interessierter Mann namens Ernst seinen einer Freimaurerloge angehörenden Freund Falk, ob der ein Freimaurer sei:

Gotthold Ephraim Lessing: „Ernst und Falk“, 1. Gespräch


ERNST: Bist du ein Freimaurer?

FALK: Ich glaube es zu sein.

Eine sicherlich recht merkwürdige Art für einen Freimaurer, auf eine doch so simpel erscheinende Frage zu antworten: Falk glaubt, ein Freimaurer zu sein!

In einem in vielen deutschen Freimaurerlogen gebräuchlichen Ritual stellt der Meister vom Stuhl zu Beginn der feierlichen Handlung dem I. Aufseher die gleiche Frage:

GL AFuAMvD: Ritual 1°, Werklehre

(sinngemäß, nicht wörtlich)


MEISTER: Sind Sie wirklich Freimaurer?

I. AUFSEHER: Meine Mitbrüder halten mich für jedenfalls für einen solchen.

Was soll diese Frage?

Der Meister vom Stuhl dürfte doch wohl ganz genau wissen, wer da im Tempel vor ihm sitzt.

Und was soll die Antwort?

Der Meister vom Stuhl fragt immerhin den I. Aufseher seiner Loge, einen erfahrenen Bruder im Grade eines Meisters. Der aber weicht - unsicher und zögernd - einer klaren, direkten Antwort aus und verweist den Meister stattdessen auf die Stellungnahme seiner Mitbrüder.

Dieses Wechselgespräch - übertragen auf die Verhältnisse eines Schiffes - könnte sich dann etwa so anhören:


KAPITÄN: Sind Sie wirklich Seemann?

I. OFFIZIER: Die anderen Besatzungsmitglieder halten mich jedenfalls für einen solchen.

Die Frage würde wohl allgemein als eine ungeheure Beleidigung aufgefaßt werden; die dümmliche Antwort darauf würde diese beleidigende Frage im Nachhinein aber wohl doch rechtfertigen!

Dümmliches Geschwätz in einer Freimaurerloge, in einem Tempel gar? Manch ein Außenstehender, der sich Einblick in unsere Rituale verschaffte, mochte wohl zu diesem vernichtenden Urteil gelangen:


Berliner Zeitung, 18. Mai 1991

... ich hatte keine Ahnung, was die Freimaurer in ihren Berliner Tempeln treiben. ... Deshalb meine Bewerbung - inkognito - um Aufnahme im Logenhaus in der Emser Straße in Wilmersdorf. ... Hinter dem, was hier als symbolischer Firlefanz und Selbsterfahrung in der Gruppe erscheint, verbirgt sich ein Geheimbund, ...

Der Berichterstatter hatte sich den Zugang zu unserem Bund erschlichen und wurde in eine Frei-maurerloge aufgenommen. Ist er nun wirklich ein Freimaurer? Anders gefragt: Ist jedes Mitglied eines als Freimaurerloge firmierenden e.V. ein „richtiger Freimaurer“? Wohl nicht, denn wenn es so wäre, dann müßte man die Wechselgespräche zwischen Ernst und Falk wie auch zwischen dem Meister vom Stuhl und dem I. Aufseher wirklich nur als dümmliches Geschwätz bezeichnen. Ich würde diesen Berichterstatter als ein „Logenmitglied“, bestenfalls als einen „Logenbruder“ bezeich-nen, nicht aber als einen „richtigen Freimaurer“. Wie aber wird man solch ein „richtiger Freimau-rer“? Verzeihung, wenn ich jetzt mal ganz flapsig frage: „Wie wird aus einem Menschen ein Freimaurer?“

Die „AIDA-Formel“

Wer sich - sei es als Marketingexperte oder als Verbraucherschützer - die Frage stellt „Wie wird aus einem Menschen ein Konsument?“, der kommt mittels der AIDA-Formel zu einer Antwort:

  • A TTENTION
  • I NTEREST
  • D ESIRE
  • A CTION

Der Mensch wird auf ein Gut aufmerksam (gemacht) = ATTENTION.

Sein Interesse - vorausgesetzt, es ist latent vorhanden - wird geweckt = INTEREST.

Er sehnt sich nach diesem Gut, wünscht es sich mehr als vieles andere = DESIRE. Er tut alles Erforderliche, um seine Sehnsucht zu stillen = ACTION.

Wie alle Formeln, so ist auch die AIDA-Formel nur eine modellhaft verkürzte und vereinfachte Darstellung einer oft recht komplexen Wirklichkeit. Das tut aber ihrer Anwendbarkeit in der Reali-tät keinerlei Abbruch. Oder gehen die Menschen bei der Wahl ihres Urlaubszieles, Hobbys, Lebens-partners wirklich ganz anders vor?

Attention

Üblicherweise wird jemand durch einen Freund, Verwandten, Berufskollegen oder Lehrer, einen Menschen also, auf die Freimaurerei aufmerksam. Manchmal wird die Aufmerksamkeit aber auch durch etwas anderes geweckt. Vielleicht fragt ein in besonders hohen Maße aufmerksamer und auf die kleinsten Details achtender Besucher von Schloß Sanssouci nach der Bedeutung von Winkelmaß und Zirkel auf so vielen Skulpturen und Fresken.

Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, daß je-mand, der im Wartezimmer eines Arztes vor Langeweile und mangels besserer Alternativen sogar mit den ältesten Produkten der Regenbogenpresse seine Zeit totschlägt, durch eine Schlagzeile wie diese aufmerksam wird:

„Aufnahme in die Bruderschaft - Die Freimaurer bilden die älteste bruderschaftliche Organisation der Welt“. Diese Schlagzeile bildet - man ahnt es bereits - die Überschrift zu den „Enthüllungen“ in der Berliner Zeitung vom 18. Mai 1991 und hat sicherlich einige Aufmerksamkeit bewirkt.

Interest

Interesse muss schon vorhanden sein, zumindest ein vages, schlummerndes Interesse, das dann nur noch geweckt und konkretisiert werden muß. Man bedient sich hierbei entweder anständiger oder unanständiger Methoden, apelliert an das Edel-Menschliche oder aber an das Menschlich-Allzumenschliche im Menschen. Der schon mehrfach zitierte Berichterstatter der Berliner Zeitung schreibt: „Ein schwarz gestrichener Raum, flackerndes Kerzenlicht, ein Totenschädel. Auf dem Tisch rinnt eine Sanduhr, Symbol der Vergänglichkeit alles Irdischen.“ Welchen Personenkreis er wohl mit diesen geheimnisvoll-düsteren Worten ansprechen und interessieren will? Bei der Führung durch Schloß Sanssouci erfährt der oben erwähnte Besucher vielleicht durch eine sachkundige Begleiterin, dass Winkelmaß und Zirkel überall dort zu finden sind, wo Freimaurer sich betätigen, ob als König von Preußen, als Freskenmaler oder Bildhauer. Je nach Kompetenz der befragten Per-son, erfährt er dann schon recht viel über unseren Bund (Ernst und Falk) oder nur beklagenswert wenig (Berliner Zeitung).

Desire

„Wenn du willst, daß die Menschen ein Schiff bauen, dann hole sie nicht zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und Arbeiten zu verteilen; wecke in ihnen vielmehr die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Diese weisen Worte stammen von Antoine de Saint Exupéry, zumindest habe ich mich bemüht, ihren Sinn richtig wiederzugeben. Und von dem Weisen Sokrates wird wie folgt berichtet:

Von einem seiner Schüler wurde Sokrates gefragt: „Was muß ich tun, um Weisheit zu erlangen?“ Der Meister ging mit seinem Schüler zum nahen Fluß und in diesen hinein. Ganz plötzlich und un-vermutet drückte Sokrates seinen durch die Überrumpelung völlig wehrlosen Schüler gewaltsam unter die Wasseroberfläche. Erst als das verzweifelte Strampeln des Gepeinigten schwächer wurde, zog Sokrates den Kopf seines Schülers an den Haaren aus dem Wasser und fragte den fast Ertränk-ten: „Wonach hast du dich in den letzten Augenblicken am meisten gesehnt?“ „Nach Luft“, war - wie erwartet - die Antwort. Darauf Sokrates: „Wenn du einmal die Weisheit so sehr ersehnst, wie du soeben die Atemluft ersehnt hast, dann wirst du die Weisheit auch erlangen.“

Wer Freimaurerei nur mit halbem Herzen betreibt, wer des Zeitvertreibs wegen oder der guten Ge-sellschaft sich aufnehmen läßt, der wird bald Enttäuschung empfinden. Es lohnt sich wirklich nicht, nur ein Logenmitglied zu werden, nur Logenbruder zu bleiben. Freimaurer ist man richtig oder gar nicht, niemals aber ein wenig.

Action

Action - Aktivitäten - was ist nun zu tun? Ein Mann wurde auf unseren Bund aufmerksam. In vielen Gästeabenden wurde aus einem interessierten Fremden ein Mitmensch, der den Wunsch verspürt, sich unserer Gemeinschaft anzuschließen. Er sucht in einer Loge treue Weggefährten, die mit ihm dasselbe Ziel anstreben: Freimaurerei.

Suchet, so werdet ihr finden. Bittet, so wird euch gegeben. Klopfet an, so wird euch aufgetan wer-den.

Diese Empfehlung kann man in der Freimaurerei gerne ganz wörtlich nehmen. Wer von der Rich-tigkeit seines Vorhabens überzeugt ist, vertraue sich einem der Brüder an und bitte ihn, alles Erfor-derliche zu veranlassen. Der Angesprochene wird dem Aufnahme suchenden ein Formblatt geben mit der Aufforderung, dieses auszufüllen und ihm zurückzugeben. Vielleicht wird er selber, viel-leicht aber auch ein anderer Bruder Freimaurer (er muß Mitglied in der betreffenden Loge sein und den Grad eines Meisters innehaben) die Bürgschaft für den Suchenden übernehmen. Der Bürge hat eine überaus verantwortungsvolle zweifache Aufgabe. Er verbürgt sich einerseits seiner Loge ge-genüber für die „Qualität“ des Aufzunehmenden; er verbürgt sich andererseits aber immer auch dem Aufzunehmenden gegenüber für die „Qualität“ seiner Loge, ein Gesichtspunkt, der meines Erach-tens nicht immer gebührend berücksichtigt wird.

Action! Zum Abschluß meiner Ausführungen nun - auszugsweise - ein Brief, den ich früher einmal als Bürge an einen „Suchenden“ schrieb. Ich habe ihn allerdings leicht verändert (den Brief, nicht den Suchenden!), damit er inhaltlich auf die Verhältnisse unserer Bauhütte passt:


Lieber Herr N. N.,

über unser Gespräch am letzten Gästeabend habe ich mich sehr gefreut und besonders über Ihren Ent-schluss, „mit der Arbeit am rauen Stein zu beginnen“.

Wir beide kennen uns ja schon recht gut, und ich werde - wenn Sie bei Ihrem Entschluss bleiben - für Sie die Bürgschaft (bis zu Ihrer „Erhebung“ in den Meistergrad) übernehmen. Das bedeutet: Ich werde der Bruder-schaft gegenüber erklären, dass ich mich in ernsten Gesprächen mit Ihnen von der Aufrichtigkeit Ihres Auf-nahmewunsches und der Lauterkeit Ihrer Motive überzeugt habe, ich Sie also für würdig halte, weltweit von allen Freimaurerbrüdern respektiert zu werden.

Ferner werde ich dafür bürgen, dass Sie an grundsätzlich allen Zusammenkünften der Brüder Ihres Grades teilnehmen und Sie sich im Falle einer ganz dringenden Verhinderung vorher entschuldigen werden.

Schließlich werde ich dafür bürgen, dass Sie auch Ihren finanziellen Verpflichtungen der Loge gegenüber nachkommen werden.

Über alle diese Dinge (und natürlich über alle anderen Fragen in diesem Zusammenhang) sollten wir beide noch einmal ausführlich und vertrauensvoll miteinander sprechen. Vorab aber schon mal soviel, auch wenn Ihnen diese Dinge bekannt sind:

1.) Solange Ihre rituelle Aufnahme noch nicht abgeschlossen ist, können Sie von Ihrem Antrag auf Aufnahme noch jederzeit und ohne jeden Verlust an Achtung zurücktreten. Wenn dann aber der Lebensbund geschlos-sen ist, sollten auch Sie ihn - wie Ihre Brüder - als unauflöslich betrachten.

2.) Wer durch seine Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge wirtschaftliche, berufliche, soziale oder sonstige bürgerliche Vorteile und Bevorzugungen anstrebt, der irrt sich ganz gewaltig. Jede Art von „Geschäftsmaure-rei“ ist bei den Brüdern verpönt. Nur wer reinen Herzens nach menschlicher Vervollkommnung strebt, verdient unsere Hochachtung und brüderliche Zuneigung; und hierin besteht der einzige „Lohn“, den wir für unsere „Arbeit am Tempel der Humanität“ empfangen.

3.) Die Freimaurerei fordert von jedem einzelnen Bruder stetige Anstrengung und Disziplin. Wer in unseren Bund nicht immer wieder sich selbst als Persönlichkeit einbringt, wird von unserer Gemeinschaft auch nicht viel empfangen können. Das erfordert sicherlich zuweilen ein hohes Maß an Selbstüberwindung („Eigentlich habe ich heute gar keine Lust, soll ich trotzdem in meine Loge gehen?“ - „Ja!!!“) und Durchhaltevermögen, aber das sind doch auch Tugenden, denen wir alle (nicht nur mit schönen Worten!) ohnehin nachstreben, oder etwa nicht?

4.) Fast alle Freimaurerlogen sind eingetragene Vereine; hier fallen Kosten für Miete, für rituelle Gegenstände und sonstige Aufwendungen des Vereinslebens an. Bei uns beträgt zurzeit die einmalige Aufnahmegebühr 300 € und der Jahresbeitrag 360 €. Wer an dieser Stelle später einmal Probleme bekommen sollte, wendet sich vertrauensvoll an den Schatzmeister seiner Loge. Mir jedenfalls ist kein Fall bekannt, in dem finanzielles Unvermögen notwendigerweise die Beendigung der Mitgliedschaft nach sich gezogen hätte. Weitere Kosten entstehen aber vielleicht durch die jetzt notwendig werdende Beschaffung von sonst nicht so dringend benö-tigter Garderobe (Smoking oder schwarzer Anzug) und durch den Verzehr, wenn die Versammlungen in be-wirtschafteten Räumlichkeiten erfolgen, was ja die Regel ist.

Ein Schlusswort jetzt nur noch, damit Ihnen Enttäuschungen nach Möglichkeit erspart bleiben. Enttäuschun-gen sind zwar meines Erachtens etwas sehr Positives. Sie heben eine Täuschung auf, der man vorher unter-legen war; und das Aufheben einer solchen Täuschung kann doch wohl nur erstrebenswert sein, nicht wahr? Aber besser noch dürfte es sein, sich der Realitäten immer bewusst zu sein, sich also gar nicht erst zu täu-schen; das erspart einem dann die zwar nötige, aber doch zumeist schmerzhafte Ent-Täuschung. Aber genug der Vorrede, was Sie unbedingt über uns Brüder wissen müssen ist:


Wären wir alle schon ideale Menschen, dann bräuchten wir die Freimaurerei nicht.


Wenn Sie wirklich auf Ihrem Vorsatz beharren und an die Pforte unseres Tempel klopfen, dann werden auch Sie sich - so wie so ziemlich alle Brüder und zu allen Zeiten - über kurz oder lang ganz bestimmt zuweilen mal fragen: „Was macht eigentlich der und der in einer Freimaurerloge? Wie ist der nur in diesen Bund gekom-men? So verhält sich doch kein Freimaurer!“ Wenn - und so etwas hat es immer schon gegeben und wird es immer wieder einmal geben - wenn also trotz allen „Strebend-sich-Bemühens“ aus brüderlichen Streitgesprä-chen ganz unbrüderliches Gezänk wird, wenn Neid, Eitelkeiten, Rechthaberei und andere Erscheinungsfor-men menschlichen Irrens Ihnen ab und zu die von Ihnen (und uns allen!) angestrebte brüderliche Harmonie stören, dann bedenken Sie bitte:

Die Freimaurerei war und ist immer ohne jeden Tadel.
Die Brüder Freimaurer sind es niemals,
auch Sie nicht - und ich schon gar nicht!

Freunde kann man sich aussuchen, Brüder nicht. Der Bürge verbürgt sich seiner Loge gegenüber für die „Qualität“ des die Aufnahme Suchenden vom Tag der Aufnahme an bis zu dessen Erhebung in den Grad eines Meisters. Und dem Suchenden gegenüber bürgt er für die „Qualität“ seiner Loge in demselben Zeit-raum. Verlangen Sie aber bitte nicht von Ihrem Bürgen, dass der Ihnen eine Garantiekarte für Spitzenqualität aller Brüder zu allen Zeiten überreicht; diese Garantie kann ich Ihnen nicht zusagen.

Wie gesagt, wir beide sollten uns über all dies gelegentlich noch einmal ganz ernsthaft und offen unterhalten. Zu einem weiteren Gespräch sollten wir dann auch zusätzlich den einen oder anderen Bruder meiner Loge einladen, um Sie und Ihre Gattin - denn die muss ja von der Richtigkeit Ihres Schrittes ebenfalls überzeugt sein - noch besser kennen zu lernen.

Bis dahin Ihnen und Ihrer lieben Gattin recht herzliche Grüße
und auf ein frohes Wiedersehen

Ihr Richard Schöpe

Redner der AFuAM-Loge "Pestalozzi-Humanitas" Nr. 530 i. O. Berlin

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