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Traktat: Aus dem Gestern ins Heute für Morgen

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Traktat: Aus dem Gestern ins Heute für Morgen

Traktat von urbantactics

Was, so fragen Sie sich vielleicht, soll aus unserer Stadt, unserem Land, unserem Europa, der Welt noch werden?

Gut, wenn Sie Antworten auf diese Fragen finden.

Zuerst durschauen Sie die Rückwärtsgewandten und Ewiggestrigen. Nationalisten präsentieren keine Ideen für morgen – sie leben im Gestern. In jedem Land.

  • Ein Deutschland in den Grenzen von 1937?
  • Eine Türkei wie zu Zeiten des Osmanischen Reiches?
  • Ein Russland im alten Glanz des Zarenreiches?
  • England Empire?
  • Frankreichs Grandeur?
  • Ein Amerika wieder großartig machen?

Das ist Schwelgen in längst vergangenen Tagen – alle früheren Missstände vergessend, alle heutigen Errungenschaften und jedes Potential des Fortschritts ignorierend – keine Zukunftsperspektive.

Die Freimaurerei schaut in die Zukunft.

Glauben Sie nicht? Vielleicht vermittelt unser Traditionsbewusstsein Ihnen ein falsches Bild von etwas Angestaubtem, Überholtem.

Eine Organisation, die seit weit mehr als 300 Jahren besteht, und dabei vielfältige Veränderungen und Umwälzungen (in puncto Staatsformen, Ländergrenzen, Regierungen, Religion und Gesellschaft) überlebt hat, kann nicht anders, als auch in die Zukunft hinein zu denken – und zu handeln.

Die Zeit ist ein Strahl. Wie Perlen auf einer Schnur reiht sich Augenblick an Augenblick. Weil ein unendlicher Strahl schwer messbar und ablesbar ist, bogen Menschen sein Abbild in einen Kreis und fanden eine sich zyklisch wiederholende Einteilung des konstanten Flusses: Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrhunderte, Jahrtausende, …

Jeder Kalender (früheste Bauwerke waren Kalender) basiert auf der Beobachtung der Himmelskörper (Erdumrundung des Mondes, Sonnenumrundung der Erde) und ihren zyklischen Wiederholungen.

Man lernt aus der Vergangenheit und zieht Schlüsse für die Zukunft, zwischen „Saat und Ernte“ und „Aufstieg und Verfall von Weltreichen“.

Freimaurer – fortschrittlich ?

Wenn wir Mozart und Goethe herbeizitieren, so geht es uns nicht um alte Größe(n). Mozart und Goethe sind tot, doch ihr Werk lebt weiter. Das ist der springende Punkt. Die Arbeit (welche wir selbst zeitlebens nicht beenden können) muss weitergehen, das Werk muss weiter leben, auch wenn wir nicht mehr sind.

Freimaurer waren in der Royal Society, unterzeichneten die Declaration of Independance, gewannen Nobelpreise, erforschten den Weltraum und setzten ihren Fuß auf den Mond ... Zu jeder Zeit fortschrittlich, wenn Sie mich fragen.

Die Beibehaltung unserer alten Kunst ist also nicht überaltert, sondern archaisch, universell, zeitlos.

Wie unsere Welt in 300 Jahren aussieht, das wissen wir nicht; Dass wir sie aber bis dahin und darüber hinaus ganz im Sinne der Humanität mitgestalten, soviel steht fest.

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