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Jehova

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Inhaltsverzeichnis

Jehova

Vorbemerkung

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/JHWH#Jehova

Die Schreibweise Jehova(h) geht auf den Dominikaner Raymundus Martinus zurück. Er gab das Tetragramm in seinem lateinischsprachigen Werk „Pugio Fidei adversus Mauros et Judaeos“ (1278; Nachdrucke 1381 und öfter) mit Iehovah wieder. Dabei kombinierte er die Vokale e-o-a des Ersatzwortes Adonaj, mit denen masoretische Bibelhandschriften den Gottesnamen punktierten, mit den Konsonanten I(J)-H-V(W)-H. Diese Lesart beruhte auf Unkenntnis der masoretischen Punktierung, die das Ersatzwort zu lesen verlangte.

Einige Theologen übernahmen diese Schreibweise seit dem 16. Jahrhundert, so Petrus Galatinus (1518), William Tyndale (1530) und Immanuel Tremellius (1580). Ihnen widersprachen jedoch schon damals andere Theologen, denen die masoretische Praxis bekannt war, etwa Johannes Drusius.

Quelle: Wiktionary https://de.wiktionary.org/wiki/Jehova

Die ältesten hebräischen Handschriften enthalten den Namen in Form von vier Konsonanten, gewöhnlich Tetragrammaton oder Tetragramm genannt. Diese vier Buchstaben (von rechts nach links geschrieben) sind im Deutschen mit JHWH, JHVH oder YHWH zu transkribieren.

JHWH (hebräisch ‏יהוה‎, außerhalb des Judentums ausgeschrieben als Jahwe oder Jehovah; im internationalen Sprachgebrauch häufig YHWH) ist der Eigenname Gottes im Tanach, der hebräischen Bibel.

Jehova bei den Rosenkreuzern

Quelle: Fama Fraternitatis R.C. , 1614.

Mehrfach wieder abgedruckt, unter anderem auch in der Schrift „Archiv für Freimaurer und Rosenkreuzer; Erster Theil, Band 1“, von Konrad Friedrich Uden, 1783 (bei Google Boooks) https://books.google.de/books?id=VF-tLagb92cC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false Hier in zeitgemäßer Transkription auszugsweise wiedergegeben:

Zwar ist der unbesonnenen Welt damit wenig gedient, und das Lästern, Lachen und Spotten nimmt stets zu. Auch sind bei den Gelehrten Stolz und Ehrgeiz so groß, daß sie nicht zusammenkommen mögen, um aus allem, was Gott uns in unserer Zeit reichlich mitgeteilt hat, ein librum naturae oder eine verbindliche Richtschnur für alle Künste zusammenzutragen, sondern jeder den anderen verärgert und ihm Widerstand bietet.

Aber für sie war das alles nur lächerlich, und da es noch neu war, fürchteten sie, daß ihr großer Name dadurch geschmälert würde, wenn sie noch lernen und ihren langjährigen Irrtum bekennen sollten. Auch waren sie schon vollkommen an ihren Irrtum gewöhnt, und er hatte ihnen auch genug eingebracht.

Auch wird unser Gebäude, hätten es auch hunderttausend Menschen aus der Nähe gesehen, für die gottlose Welt in Ewigkeit unberührt, unzerstört, ungesehen und vollkommen verborgen bleiben. Sub umbra alarum tuarum Jehovah (Unter dem Schatten deiner Flügel, o Jehovah).

Text folgt

Artikel in Bearbeitung. Wird fortgesetzt.

Siehe auch

Weitere Artikel, in den das Wort ‚Jehova‘ Verwendung findet:

Eine Abwandlung als Buchdruckerzeichen findet sich bei Petrus Lucius (ab 1622). Unter der Sonne mit dem Namen Jehova findet sich der nach unten geöffnete Zirkel mit drei Rosen, die wie ein Winkelmass angeordnet sind, also zwei neben den Schenkeln, die dritte weiter unten dazwischen.

  • Kapitel von Clermont Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

Diese Wörter sind erst nach Hiram's Tode eingeführt; das alte heilige Wort ist: Jehovah.

Allein welche Vorsicht er auch bei den Israeliten dabei anwandte, nur zu gerne kehrten sie wieder zum Götzendienste des gemeinen ägyptischen Volkes zurück, und nur seiner grossen Weisheit, Ausdauer und Kraft gelang es endlich, den Glauben an den unsichtbaren Jehova Wurzel fassen zu lassen.

  • Gnostizismus Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

Der Demiurg, ein Untergott, erscheint in dieser Lehre als der Schöpfer der Welt, die er ohne Mitwirkung des unsichtbaren Gottes erschaffen hat. Nach der Anschauung einer anderen gnostischen Sekte ist er dagegen der Vertreter und das Werkzeug des Obersten Gottes, den der göttliche Wille speziell als Jehova über die Juden, gesetzt hat.

Ganz absonderlich muten jene gnostischen Glaubensätze an, die im Demiurg ein der Urgottheit feindliches Wesen erblicken, oder daß beispielsweise Kain im Gegensatze zum blindgläubigen Abel ein Gnostiker gewesen sei, den Jehova, der Demiurg, verfolgte, …

  • Der verrathene Orden der Freymäurer 1745 Anmerkung zur Quelle: Die erste grosse Verräterschrift (Pérau 1745) wurde von Roland Müller für das Freimaurer-Wiki vollständig transkribiert. Da im selben Jahr 1745 drei Übersetzung ins Deutsche vorgenommen wurden, hat er ab und zu auf Varianten hingewiesen.

In der Kammer, wo diese Ceremonie geschiehet, reisset man auf die Thielen die Meisterloge, welche von der Forme eines mit Thränen umgebenen Sarges ist (21). Auf das eine Ende des Sarges zeichnet man einen Todtenkopf; auf dem andren zwey kreuzweise liegende Beine [deux Os en sautoir]; und man schreibet in die Mitten Jehova, das alte Meisterwort.

Der Meister hatte nur ein Wort, sich von denjenigen unterscheiden zu lassen, von welchen ich gerede habe, welches Jehova war; allein es ist nach Adonirams Tode, dessen Historie ich beschreiben will, verändert worden.

  • Gebete Anmerkung zur Quellenlage: In: "Jachin and Boaz, 1762, 15-16", steht folgendes bekanntes Gebet (auch bereits in „Three Distinct Knocks, 1760, 8; 7. Ausgabe 1775, 13-14"). Die nachfolgende deutsche Übersetzung stammt von: "Karl Christian Friedrich Krause: Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft. Zweite Auflage, Erster Band, erste Abtheilung, 1820, 143-151", im Rahmen der sogenannten „zweiten Kunsturkunde“. Zwei fast gleichlautende französische Übersetzungen findet sich in !Paul Jean Girard: Recueil de prières dans la franc-maconnerie traditionnelle, 2007, 17-18 und 18-19!. Dieses Gebet wurde - wie viele Inhalte aus „Jachin and Boaz“ - in etwas anderer Übersetzung in das handschriftliche !Statutenbuch der Loge zu Esslingen von 1784! aufgenommen. Es ist nachgedruckt bei !Johann Christian Gädicke: Freimaurer-Lexicon, 1818!, unter „Gebet“, 204-205. !Karl Christian Friedrich Krause: Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft. Zweite Auflage, Erster Band, erste Abtheilung, 1820, 314-315!. Insbesondere der zweite Abschnitt wurde dabei verändert und ausgeweitet:

Stärke uns ferner, о Herr! in allen guten Werken; mache uns zur Ausübung der Tugenden geschickt, fertig und bereit, nach deinen grossen und theuren Verheissungen; damit dadurch dein hoher Name: Jehova, verehret, verherrlicht und gepriesen werde ewiglich; und damit dein Segen unter uns und in der ganzen Welt ausgebreitet werde!


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