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Martin Haller

Version vom 27. Dezember 2017, 16:12 Uhr von Jens Rusch (Diskussion | Beiträge)

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Martin Haller (* 1. Dezember 1835 in Hamburg; † 25. Oktober 1925 ebenda; vollständiger Name: Martin Emil Ferdinand Haller) war ein deutscher Architekt.

Leben

Quelle: Wikipedia


Martin Haller kam 1835 als Sohn des Juristen und späteren Hamburger Bürgermeisters Nicolaus Ferdinand Haller zur Welt. Schon früh interessierte er sich für das Bauwesen und die Architektur. Nach dem Studium in Potsdam, Berlin und Paris ließ er sich 1861 in Hamburg als Architekt nieder, wo er – nicht zuletzt wegen der gesellschaftlichen Kontakte seines Vaters – zu einem der bekanntesten und angesehensten Baumeister seiner Zeit aufstieg. Stilistisch ist sein Schaffen deutlich vom Studium in Paris geprägt. Von 1872 bis 1883 arbeitete er mit dem Architekten Leopold Lamprecht zusammen, von 1898 bis 1914 bestand eine Sozietät mit dem Architekten Hermann Geissler.

Haller gründete 1880 den Rathausbaumeisterbund, ein Kollektiv von neun Hamburger Architekten, die gemeinsam das 1886–1897 ausgeführte Hamburger Rathaus entwarfen und planten.

Haller war 1876–1884 Vorsitzender des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hamburg und 1885–1900 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. Er war zudem auch Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832.

Er baute zahlreiche klassizistische Villen für private Auftraggeber, von denen in Harvestehude noch einige zumindest äußerlich erhalten sind. Unter anderem geht das US-amerikanische Generalkonsulat an der Alster auf zwei von ihm entworfene Villen zurück.

Seine Bürobauten wurden als modern gepriesen, da sie mit Paternoster-Aufzügen, elektrischem Licht und Zentralheizung ausgestattet und (wegen ihrer fortschrittlichen Konstruktion mit wenigen tragenden Innenwänden) in ihren Grundrissen veränderbar waren.

Haller war seit 1865 mit Antonie geb. Schramm († 1925) verheiratet, aus dieser Ehe gingen ein Sohn und drei Töchter hervor.

Die Hallerstraße in Hamburg wurde nach Martin Hallers Vater benannt, in der Jarrestadt ist er neben den anderen Rathausbaumeistern durch den Martin-Haller-Ring vor der Schule Meerweinstraße geehrt.

Das Grab Hallers ist auf dem Friedhof Ohlsdorf, Lage W22.


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