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Leibl Rosenberg: Unterschied zwischen den Versionen

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*[[Traktat: "Alles hat seine Stunde" von Leibl Rosenberg]]
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*[[Traktat: Alles hat seine Stunde]]
 
*[[Rechtslage: Restitution]]
 
*[[Rechtslage: Restitution]]
 
*[[Ludwig Rosenmeyer]]
 
*[[Ludwig Rosenmeyer]]

Version vom 19. August 2019, 17:35 Uhr

Leibl Rosenberg.jpg

Leibl Rosenberg

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Leibl_Rosenberg


Leibl Rosenberg wuchs als Kind polnischer Juden und Holocaust-Überlebender im DP-Lager Föhrenwald (heute: Waldram) bei Wolfratshausen in Oberbayern mit der Muttersprache Jiddisch auf. Nach Auflösung des Lagers zog seine Familie 1956 nach München; seit 1988 lebt und arbeitet er in Nürnberg.

Rosenberg besuchte die Hebräische Universität Jerusalem und die Ludwig-Maximilians-Universität in München, um Judaistik, Bibelwissenschaften, Sprachwissenschaften, Germanistik und Amerikanistik zu studieren.

Er war herausgebender Redakteur der „Neuen Jüdischen Nachrichten des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern“ (1982–1984), Redakteur der „Nürnberger Nachrichten“ (1990–1993) und arbeitete ab 1979 für mehrere Fernsehsender, unter anderem als Texter für Comedy-Fernsehserien wie Sketchup und Dingsda.

Rosenberg hatte mehrere Ehrenämter in Organisationen wie den Israelitischen Kultusgemeinden München und Oberbayern und Nürnberg (1972–1982) inne; außerdem war er Gründer und Vorsitzender des „Forums für Jüdische Geschichte und Kultur“ in Nürnberg (1999–2006).

Er war Mit-Geschäftsführer des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern (1982–1984) und Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland (1995).

Seit 1997 ist er an der Stadtbibliothek Nürnberg mit der Erforschung und Restitution von Buchbeständen aus NS-Raubgut beauftragt, die aus einer von Julius Streicher aufgebauten NS-Bibliothek stammen. Streicher hatte als Herausgeber der antisemitischen Wochenzeitung Der Stürmer zahllose Bände, die jüdischen Gemeinden und Privatpersonen geraubt worden waren, zusammengetragen. Heute gehört dieser Bestand zur „Sammlung der Israelitischen Kultusgemeinde“ in der Nürnberger Stadtbibliothek.

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