Musivisches Pflaster: Unterschied zwischen den Versionen

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A. Hieber gibt folgende Erklärung:  
 
A. Hieber gibt folgende Erklärung:  
:"Der Fürboden, der die Grundlage bildet, ist ein Bild der sichtbaren Welt, in die der Mensch als Teil hingestellt ist und in der sein Leben sich abspielt. So wie in der Mosaik die hellen und dunkeln Dreiecke abwechseln, so ist auch in der Natur und im Menschenleben ein steter Wechsel von [[Licht]] und Finsternis, von Entstehen und Vergehen, von Freude und Schmerz, von Glück und Unglück, von Leben und Tod. Dadurch aber, daß diese Mosaik eine vollkommene Regelmäßigkeit in ihrer Abwechslung von hellen und dunkeln Dreiecken zeigt, soll der [[Lehrling]] sich gewöhnen, das irdische Dasein nicht als ein Spiel des blind waltenden Zufalls, sondern als etwas von ewigen Gesetzen in die Bahnen der Entwicklung zum Vollkommenen hin Geleitetes zu betrachten" (Leitfaden durch die Ordenslehre, 1922).  
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:"Der Fußboden, der die Grundlage bildet, ist ein Bild der sichtbaren Welt, in die der Mensch als Teil hingestellt ist und in der sein Leben sich abspielt. So wie in dem Mosaik die hellen und dunkeln Dreiecke abwechseln, so ist auch in der Natur und im Menschenleben ein steter Wechsel von [[Licht]] und Finsternis, von Entstehen und Vergehen, von Freude und Schmerz, von Glück und Unglück, von Leben und Tod. Dadurch aber, daß dieses Mosaik eine vollkommene Regelmäßigkeit in ihrer Abwechslung von hellen und dunkeln Dreiecken zeigt, soll der [[Lehrling]] sich gewöhnen, das irdische Dasein nicht als ein Spiel des blind waltenden Zufalls, sondern als etwas von ewigen Gesetzen in die Bahnen der Entwicklung zum Vollkommenen hin Geleitetes zu betrachten" (Leitfaden durch die Ordenslehre, 1922).  
  
August Horneffer druckt sich ähnlich aus: Das musivische Pflaster "zeigt die Welt wie sie ist, als eine ursachliche Verkettung von Gut und Büse".
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August Horneffer drückt sich ähnlich aus: Das musivische Pflaster "zeigt die Welt wie sie ist, als eine ursachliche Verkettung von Gut und Böse".
  
  
  
 
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Version vom 11. Dezember 2012, 17:34 Uhr

Pflaster, Musivisches

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

(engl. Mosaic Pavement, frz. Pave mosaique). Nach einer alten, auf ihren Ursprung kaum überprüfbaren maurerischen Tradition war der Salomonische Tempel mit schwarzen und weißen Steinen gepflastert.

Es wird auf den meisten Teppichen der Freimaurerei verwendet (s. auch Tasselated border).

A. Hieber gibt folgende Erklärung:

"Der Fußboden, der die Grundlage bildet, ist ein Bild der sichtbaren Welt, in die der Mensch als Teil hingestellt ist und in der sein Leben sich abspielt. So wie in dem Mosaik die hellen und dunkeln Dreiecke abwechseln, so ist auch in der Natur und im Menschenleben ein steter Wechsel von Licht und Finsternis, von Entstehen und Vergehen, von Freude und Schmerz, von Glück und Unglück, von Leben und Tod. Dadurch aber, daß dieses Mosaik eine vollkommene Regelmäßigkeit in ihrer Abwechslung von hellen und dunkeln Dreiecken zeigt, soll der Lehrling sich gewöhnen, das irdische Dasein nicht als ein Spiel des blind waltenden Zufalls, sondern als etwas von ewigen Gesetzen in die Bahnen der Entwicklung zum Vollkommenen hin Geleitetes zu betrachten" (Leitfaden durch die Ordenslehre, 1922).

August Horneffer drückt sich ähnlich aus: Das musivische Pflaster "zeigt die Welt wie sie ist, als eine ursachliche Verkettung von Gut und Böse".