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Salomonischer Tempel: Unterschied zwischen den Versionen

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(Begleitpublikation)
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zum Preis von 6,- Euro erschienen.  Die Broschüre ist im Museumsshop erhältlich  
 
zum Preis von 6,- Euro erschienen.  Die Broschüre ist im Museumsshop erhältlich  
 
   
 
   
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Matthias Seeberg  
 
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In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg  
 
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Museumsgespräche zum Salomonischen Tempel können über den Museumsdienst  
 
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hamburg.de, Tel. 040 – 428 1310.  
 
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== Buch ==
 
== Buch ==
  

Version vom 10. November 2015, 19:41 Uhr






Sammlungsobjekt des Hamburg Museums

So schön war der „Salomonische Tempel“ noch nie zu sehen! Das etwa zwischen 1680 und 1690 angefertigte Modell des Salomonischen Tempels, eines der größten existenten Architekturmodelle der Barockzeit (knapp 3,50 x 3,50 m), stellt eines der bedeutendsten Sammlungsobjekte des Hamburg Museums dar. Es gibt die Vorstellung von dem in der Bibel beschriebenen Tempel in Jerusalem wieder, der unter König Salomo im 10. Jahrhundert v. Chr. errichtet worden war, dem wichtigsten Heiligtum der Juden. Bis auf einen Teil der Substruktionsmauer, die heute unter dem Namen „Klagemauer“ bekannt ist, ist von dem antiken Gebäude nach seiner Zerstörung um 70 n. Chr. nichts erhalten.

Auftraggeber des bis heute sehr eindrucksvollen Modells war der Hamburger Jurist und spätere Ratsherr Gerhard Schott (1641 – 1702), der im Jahre 1677/78 Hauptbegründer der Hamburger Gänsemarktoper war und das Modell in einem Nebenraum des Opernhauses aufstellen ließ. Dort konnte es damals schon besichtigt werden.

Nach Schotts Tod gelangte das Tempelmodell zunächst nach Dresden in die Kunstkammer Augusts des Starken und nach weiteren Stationen im Jahre 1910 schließlich wieder nach Hamburg zurück.

Eine gründliche Bestandsaufnahme im Rahmen eines Werkstattprojekts von 2012 hatte deutlich gemacht, welch hoher konservatorischer Bedarf am Tempelmodell durch die wechselvolle Geschichte und die zahlreichen Belastungen entstanden war. Durch die großzügige Unterstützung der Kulturstiftung der Länder konnte das Modell umfassend restauriert und konserviert werden.


Die Sonderpräsentation des „Salomonischen Tempels“ bietet nun die Gelegenheit, dieses außerordentliche Objekt, das der Frankfurter Reisende Zacharias Conrad von Uffenbach 1710 als „ein Kunstwerk“ beschrieb, „das verdienet gesehen zu werden“, in restaurierter Form zu bestaunen und auf zahlreiche Neuentdeckungen, die während der Restau- rierung gemacht worden sind, hinzuweisen. Durch den erlebnisorientierten Rahmen der Präsentation in Form filmischer Dokumen- tationen wird außerdem die Möglichkeit geboten, das Modell des Salomonischen Tempels aus vielen und auch aus neuen Perspektiven zu betrachten.


Begleitpublikation

In der Reihe „Spitzenobjekte der Historischen Museen Hamburg“ ist begleitend zur
Sonderpräsentation die Broschüre „Der Salomonische Tempel“ von Dr. Claudia Horbas
zum Preis von 6,- Euro erschienen. Die Broschüre ist im Museumsshop erhältlich
 

== Pressekontakt: ==
 
Matthias Seeberg
Pressesprecher der Historischen Museen Hamburg
Tel. 040 428 135 2678
matthias.seeberg@shmh.org
 

 
Historische Museen Hamburg
Hamburg Museum
Holstenwall 24 | 20355 Hamburg
dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr
sonntags von 10 bis 18 Uhr
Eintritt 9 Euro | erm. 5,50 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt
Telefon 040 42 81 32 100 | Fax 040 42 81 32 112
info@hamburgmuseum.de | www.hamburgmuseum.de
facebook.com/HamburgMuseum
 
Begleitprogramm zur Sonderpräsentation des „Salomonischen Tempels“
Blicke hinter die Kulissen
am Sonntag, dem 25. Oktober 2015 von 14 bis 15 Uhr, Museumseintritt
Der Salomonische Tempel
Im Gespräch mit den Restauratorinnen Britta Winkelsen und Kristin Goda
 
Kunst im interreligiösen Dialog zu Gast im Hamburg Museum
am Donnerstag, dem 29. Oktober 2015 um 19 Uhr, Museumseintritt
Gebetsräume – Was bedeuten sie in verschiedenen Religionen?
Gäste im Dialog: Özlem Nas, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg,
e.V.; Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg; Michael Nüssen, Liberale Jüdische
Gemeinde Hamburg, Jüdische Gemeinde Hamburg. Moderation: Marion Koch
Eine Veranstaltungsreihe der Hamburger Kunsthalle in Kooperation mit der Akademie
der Weltreligionen und in Zusammenarbeit mit dem Hamburg Museum.
 
Musik im Museum
In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg
 
Sonntag, am 29. November 2015 von 16 bis 17 Uhr, Museumseintritt
Konzerte im Zeichen des Barock
Sonntag, dem 6. Dezember 2015 von 16 bis 17 Uhr, Museumseintritt
Wege zum Barock
Sonntag, 13. Dezember 2015, 16 bis 17 Uhr, Museumseintritt
Konzerte im Zeichen des Barock
In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg
 

Museumsgespräche
 
Museumsgespräche zum Salomonischen Tempel können über den Museumsdienst
Hamburg gebucht werden, info@museumsdienst-hamburg.de, www.museumsdienst-
hamburg.de, Tel. 040 – 428 1310.

Buch

Buch "Der Salomonische Tempel im Wandel von 3000 Jahren"

siehe Tempel Salomos#Quellen