Perfektionsloge
Autor: Philipp Gerlach
Als Perfektionsloge wird im AASR eine Werkstätte bezeichnet, die die Perfektionsgrade (4° bis 14°) abdeckt.
| Vertiefungsgrade
Schottischer Ritus
umfasst die Perfektionsgrade:
4° Geheimer Meister |
Übersicht
Ziele
Die Perfektionsgrade sollen an den Johannismeister anknüpfen und diesen vervollständigen, 'perfektionieren' — daher auch der Name 'Perfektionsgrade' bzw. 'Perfektionsloge'.
Stellung innerhalb des AASR
Auf die Perfektionsgrade folgen im AASR die Kapitelgrade (XV bis XVIII).
Bearbeitung
In Deutschland werden rituell nur der 4° und der 13° bearbeitet. Der 5° bis 12° sind sogenannte Zwischengrade, die den Adepten lediglich erläutert, mit ihnen jedoch nicht rituell bearbeitet werden. (Ausführlicher: Zwischengrade)[1]
Am Ende der Weihe in den 13° erfolgt i.d.R. sofort die Weihe in den 14°. Der 14° ist entsprechend die Voraussetzung für den Besuch einer Weihe-Arbeit im 13°. Daher wird mitunter auch gesagt, dass Perfektionslogen nur in den Graden 4° und 14° arbeiten. [1]
Besuchsabkommen
Mit Perfektionslogen bestehen folgende Besuchsabkommen für die Tempelarbeiten der Vertiefungsgrade anderer Lehrarten:[1][2]
Siehe auch
Artikel
Externe Seiten
- Offizielle Webseite des AASR: https://aasr.net/ateliers/
Referenzen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 https://aasr.net/ (Zugriff: 22.1.2026)
- ↑ Die Tabelle der Besuchsabkommen ist so zu lesen: Jeder Bruder einer Loge kann, unabhängig von seinem Grad, die jeweiligen Arbeiten anderer Obödienzen besuchen, egal welchen Grad diese bearbeiten. Beispielsweise kann ein geheimer Meister (4° des AASR) sowohl eine Arbeit im 5° wie auch im 6° des FO besuchen. Innerhalb seiner eigenen Obödienz müssen jedoch die Erkenntnisstufen eingehalten werden. Beispielsweise kann derselbe geheime Meister (4° des AASR) keine Tempelarbeit im 14° des AASR besuchen — es sei denn, es handelt sich um seine eigene Weihe in den 14°.
