Henoch: Unterschied zwischen den Versionen

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Er sah darin Gottes Auftrag, in einem Hügel einen unterirdischen [[Tempel]] zu errichten, bestehend aus neun (3x3) untereinander liegenden Gewölben, die jeweils durch einen Bogen mit einer Öffnung verbunden waren.  Im untersten Gewölbe platzierte er eine Replik der goldenen Platte mit dem [[Tetragramm]] auf einem Kubus aus Achat. Daraufhin versiegelte er den Tempel.
Er sah darin Gottes Auftrag, in einem Hügel einen unterirdischen [[Tempel]] zu errichten, bestehend aus neun (3x3) untereinander liegenden Gewölben, die jeweils durch einen Bogen mit einer Öffnung verbunden waren.  Im untersten Gewölbe platzierte er eine Replik der goldenen Platte mit dem [[Tetragramm]] auf einem Kubus aus Achat. Daraufhin versiegelte er den Tempel.


Viele Jahrhunderte später, während des salomonischen [[Tempelbaus]], wurden die Reste von Henochs Bauwerk entdeckt. [[König Salomo]] beauftragte daraufhin [[drei]] [[Meister]] ([[Joabert]], [[Stolkin]] und [[Giblim]]), die Anlage zu untersuchen. Sie drangen in immer tiefere Gewölbe vor und entdeckten schließlich im neunten Gewölbe die goldene Platte. Nachdem sie diese zu [[König Salomo]] brachten, stiftete er den damit assoziierten Grad.
Viele Jahrhunderte später, während des salomonischen [[Tempelbaus]], wurden die Reste von Henochs Bauwerk entdeckt. [[König Salomo]] beauftragte daraufhin [[drei]] [[Meister]] ([[Joabert]], [[Stolkin]] und [[Giblim]]), die Anlage zu untersuchen. Sie drangen in immer tiefere Gewölbe vor und entdeckten schließlich im neunten Gewölbe die goldene Platte. Nachdem sie diese zu [[König Salomo]] brachten, stiftete er den damit assoziierten [[Grad]].


=[[Grad]] im [[AASR]]=
=[[Grad]] im [[AASR]]=

Version vom 22. Januar 2026, 13:24 Uhr

Autor: Philipp Gerlach

Der Patriarch Henoch (teilweise auch 'Enoch') spielt in den Mythen um das verlorene Wort in den Vertiefungsgraden des AASR eine zentrale Rolle.

Legende

Henoch wird als Sohn des Jared beschrieben, der in sechster Generation von Adam abstammte und gottesfürchtig war. In zwei Visionen erschien ihm auf einer goldenen, dreieckigen Platte der Name Gottes, den er jedoch nicht auszusprechen vermochte: Das Tetragramm (יהוה: Jod, He, Waw, He — JHWH, deutsch meist als Jahwe oder Jehova wiedergegeben).

Er sah darin Gottes Auftrag, in einem Hügel einen unterirdischen Tempel zu errichten, bestehend aus neun (3x3) untereinander liegenden Gewölben, die jeweils durch einen Bogen mit einer Öffnung verbunden waren. Im untersten Gewölbe platzierte er eine Replik der goldenen Platte mit dem Tetragramm auf einem Kubus aus Achat. Daraufhin versiegelte er den Tempel.

Viele Jahrhunderte später, während des salomonischen Tempelbaus, wurden die Reste von Henochs Bauwerk entdeckt. König Salomo beauftragte daraufhin drei Meister (Joabert, Stolkin und Giblim), die Anlage zu untersuchen. Sie drangen in immer tiefere Gewölbe vor und entdeckten schließlich im neunten Gewölbe die goldene Platte. Nachdem sie diese zu König Salomo brachten, stiftete er den damit assoziierten Grad.

Grad im AASR

Die Legende um Henoch und das verlorene Wort bildet vor allem im Ritual des 13. Grades des AASR die zentrale Handlung. Dieser Grad ist unterschiedlich benannt, z.B. "Auserwählter Meister der Neun", "Meister des neunten Gewölbes" (Royal Arch of Solomon) oder auch "Ritter des Königlichen Bogens".

Siehe auch