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Karl-Dieter Holz

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Inhaltsverzeichnis

Karl-Dieter Holz

Karl-Dieter Holz, in seinen eigenen Worten

Biographie

Jahrgang 1941, also Kriegsgeborener, in unserer Familie Zweitgeborener. 1945- Kriegsflüchtling ohne Rückkehrmöglichkeit. Die Grundschule absolvierte ich in 8 Jahren - 1947 bis 1955 - in Schwerin/Meckl. Lehre als Kfz- Handwerker im VEB Kfz-Instandsetzungsbetrieb „Vorwärts“ in Schwerin/Meckl, Hopfenbruchweg, von Sept. 1955 – Febr. 1958.

Als Kfz- Schlosser Geselle in demselben Betrieb gearbeitet von März 1958 - Sept. 1958. Ing.-schule f. Schwermaschinenbau und Elektrotechnik Wismar, Okt.1958 - Aug. 1961 Ing. für Standardisierung, Neue Technik, Technologie, Planung im VEB Elektroschaltgeräte Dresden von Sept.1961 bis Aug. 1981.

Meine Familienverhältnisse waren auch verändert, jedoch weniger glänzend. Nach dem frühen Tod meiner Mutter hatte ich jetzt eine Stiefmutter und weitere fünf Geschwister. Da war buchstäblich alles angespannt, Zeit, Geld, Essen, Kleidung, Wohnung und viele, viele kleine Dinge. Was ich nicht zu vermissen brauchte, waren elterliche Zuwendung verbunden mit Prägungen für das Leben: Geschwisterliebe, Arbeitsamkeit, Bescheidenheit, Genügsamkeit, Achtung gegenüber anderen, Aufrichtigkeit, Bemühen um Gerechtigkeit.

Sowohl ein undeutliches Bauchgefühl, als auch die Fertigkeiten und die Unfertigkeiten in meinem beruflichen und familiären Stand, ließen mich auf Angebote für ein Ingenieurstudium eingehen, obwohl ich eigentlich die erforderliche Grundausbildung als Zugangserfordernis dafür nicht besaß. Die Ingenieurschule für Schwermaschinenbau und Elektrotechnik Wismar war zu Kompromissen bereit. Ich war Arbeiterkind. Kompromisse betrafen jedoch nur die letzten Termine für Aufnahmeprüfung und Studienbeginn des Jahrgangs 1958 / 1959. Über den Verbleib an der Schule entschied aber die Leistung. Im Vorhinein hatte ich keine klaren Vorstellungen, was da ab Oktober 1958 verlangt werden wird. Tatsächlich verlangte mir dieses Studium mehr ab, als ich mir das im Vorhinein vorstellen konnte. Hinsichtlich der Lernfähigkeit hatte ich noch Reserven, und die waren hier gefragt. An persönlicher Reife fehlte es aber doch. So habe ich in gebotener Bescheidenheit und Zurückhaltung dieses Grundstudium absolviert mit eigener Motivation und aus eigener Kraft

Mein Leben ging dann in Dresden weiter. Hier fand ich Arbeit, die immer etwas Neues bot, Wirtsleute die mir herzlich zugetan waren (wie Hans und Maria Porst sowie Anni Freudenberg), und Freunde, mit denen ich das Leben in dieser Stadt intensiv genoß. Auch habe ich so manche Liaison gelebt. Dabei stand ich meistens mir selbst im Wege. Es wollte sich bei mir das Vertrauen in eine lebenslange Mehrsamkeit nicht einstellen, bis . . . ja bis ich Silvia kennen lernte. Ihre Persönlichkeit, und insbesondere ihre Tatkraft vermittelten mir gerade das, was sich bei anderen nicht einstellen wollte. Wir heirateten am 3. Mai 1974 in Potsdam. Meine beiden Kinder sind 29 und 27 Jahre alt und stehen ihren Mann /ihre Frau im Leben.

In meinem Betrieb hatte ein „ruhiges“ Leben, wer über seinen Tellerrand nicht hinausschaute. Indem ich zunehmend meine Zurückhaltung diesbezüglich aufgab, spürte ich etwas von der führenden Rolle der SED-Grundorganisation in dem Betrieb. Wer etwas ändern wollte, musste da dabei sein. Eine andere verändernde Kraft war nicht in Sicht. Deshalb wurde ich Mitglied der SED.

Als ich in den Jahren 1980/81 an einer erfolgreichen Aktion teilgenommen hatte, die darauf hinauslief, unter sozialistischen Wirtschaftsbedingungen nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten ein neues Erzeugnis in historisch kurzer Frist zu entwickeln und den Bedarf deckend zu produzieren, habe ich die Gelegenheit benutzt , um mit den dabei gesammelten Erfahrungen und Kenntnissen in die Lehrtätigkeit der Erwachsenenqualifizierung überzuwechseln. Kurz danach zeigten sich bei mir erste aber eindeutige Anzeichen meines Parkinson –Syndroms. Von da an bis heute ist es eine gerade Linie der Verschärfung des Syndroms.

Während ich anfangs noch ohne Einschränkung arbeiten gehen konnte, konnte ich nach der Wende ohne Einschränkung nicht mehr arbeiten. Dann gab es aber keine Arbeit mit Einschränkungen mehr. Auf der Suche nach geistigem Gedankenaustausch fand ich zur FREIMAUREREI und zu den Brüdern der Loge Zu den drei Schwertern. Seitdem interessiert mich, wer die Brüder vor mir in der Loge waren, warum die Besten unter ihnen sich für die Loge „zerfetzten“, wie sie dachten, was sie taten und warum sie das alles freiwillig auf sich nahmen. Einige Aspekte will ich im Nachgang erhellt wissen.

Freimaurer-Biographie

Johannis-Freimaurerloge Zum goldenen Apfel

Veröffentlichungen

  • Schiller – Gedenkjahr 2005. (PDF-Datei, 15 A4-Seiten, 124 KB)
  • An die Freude - das Gedicht. (PDF-Datei, 16 A4-Seiten, 140 KB)
  • Gedanken, angebahnt durch die Bahn und weitergedacht von Karl-Dieter Holz. (PDF-Datei, 18 A4-Seiten, 224 KB)
  • Lyrik - Prosa. Teils von, Teils für, Teils wider Karl-Dieter. (PDF-Datei, 22 A4-Seiten, 187 KB)
  • Attraktives Dresden. (PDF-Datei, 3 A4-Seiten, 37 KB)
  • Ein Dresdner Original. (PDF-Datei, 2 A4-Seiten, 33 KB)
  • Kriegszeitstrahl des 18. Jahrhunderts. (PDF-Datei, 1 A4-Seite, 21 KB)

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