Freimaurer-Wiki

Druckversion | Impressum | Datenschutz

Erotik in der Freimaurerei

Aus Freimaurer-Wiki

Agostino Carracci "Satyr Mason" 1578
Satyr mit Lot und Nymphe. Carracci, Agostino 1590-1595. Kupferstich nach dem Gemälde von Caracci

Erotik

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)


Erotik in der Freimaurersymbolik glaubt Anton Chaurand de Mailly (Anthropophytheia, Jahrbücher für folkloristische Erhebungen von Dr. F. S. Kraus, Leipzig 1910, Ethnologischer Verlag) erkennen zu können. Er sieht sie im Dreieck als dem Symbol der Zeugung (Mann, Weib, Kind) in den beiden Säulen, die als das generative (Mann) und das vernichtende Prinzip (Weib) gedeutet werden; J. u B. sterben in der Vernichtung, damit M. B. geboren werden kann.

Der flammende Stern symbolisiert das Prinzip des Lebens, daher der Buchstabe "G"- Generativ. Im Rosenkreuz bedeutet der aufrechtstehende Balken den Phallus, der waagrechte den Tod, die Rose die Wiedergeburt. Aus diesem Zeugungskult der Freimaurer würde sich auch deren Vorliebe für die Gründung von Findelkinder-, Wöchnerinnen und Waisenhäusern erklären.(Für diese verworrene Deutungsart ist wohl nicht zuletzt der amerikanische Ritualeklektiker Albert Pike verantwortlich, der sie in seinen "Morals and Dogma" der Freimaurerei unterlegt. Ebenso J. S. M. Ward in "Who was Hiram Abiff" u. a. Schriften in seinem über das Ziel schießenden Bestreben, der Freimaurerei durch Ableitung von uralten östlichen Kulten das Ansehen hohen Alters zu geben (Siehe auch Taxil und Blüher).

Siehe auch


Finden

Durchsuchen
Hauptseite
FINANZIERUNG
Gemeinschaftsportal
Aktuelle Ereignisse
Letzte Änderungen
Alle Seiten
Kategorien
Hilfe
Bearbeiten
Quelltext anzeigen
Bearbeitungshilfe
Seitenoptionen
Diese Seite diskutieren
Neuer Abschnitt
Druckversion
Kontext
Versionen
Links auf diese Seite
Änderungen an verlinkten Seiten
Meine Seiten
Anmelden / Benutzerkonto anlegen
Spezialseiten
Neue Seiten
Dateiliste
Statistik
Mehr …









Wie wird man Freimaurer?
Kooperationen: