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Friedrich Wilhelm II

Aus Freimaurer-Wiki

Friedrich Wilhelm II.

Quelle: Lennhoff, Posner, Binder

Neffe und seit 1786 Nachfolger Friedrichs des Großen *1744, † 1797, wurde als Prinz Freimaurer.

Daß die Aufnahme in einer regulären Loge erfolgte, begegnet Zweifeln. Seine mystische Veranlagung brachte ihn unter den Einfluß der Rosenkreuzer (s. d.). Wöllner und Bischoffwerder (s. d.) hatten über ihn eine verhängnisvolle Macht, die aber durchaus in der Richtung seiner Neigungen ging. Als "Ormesus magnus" wurde er 1781 im Charlottenburger Schloß in die Mysterien der Rosenkreuzerei eingeweiht. Diese Verbundenheit erklärt auch seine scharfe Stellungnahme gegen die Illuminaten in einem Brief an den Kurfürsten von Sachsen.

Als König nahm er keinen Einfluß auf die Freimaurerei, bestätigte aber das Protektorium der Großen National-Mutterloge.

Freimaurer und spiritistische Neigungen

Quelle: Wikipedia, Artikel dort: Friedrich Wilhelm II. (Preußen)

Erwähnenswert ist noch eine andere Neigung Friedrich Wilhelms, nämlich der Okkultismus. Der Thronfolger hatte sich dem freimaurerischen Orden der Gold- und Rosenkreuzer zugewandt. Die Lehren dieses Ordens waren schwer durchschaubar und basierten auf einem Gemisch aus Bibeltexten, Theosophie, Mystizismus, Alchemie und Kabbalistik. Der Orden fühlte sich von Gott beauftragt, Millionen von Seelen vor dem Bösen zu retten. Zwei der führenden Ordensvertreter waren Johann Christoph von Wöllner und Johann Rudolf von Bischoffwerder. Diesen gelang es, den Kronprinzen von ihren Lehren zu überzeugen. Sie schafften es, spiritistische Sitzungen zu inszenieren, in deren Verlauf dem König vorgespielt wurde, mit seinen verstorbenen Vorfahren zu reden und sich Rat von ihnen zu holen. Zeitweise beteiligte sich auch Wilhelmine Encke an diesem Spuk, um ihre eigene Position zu festigen. Der Rat seiner Vorfahren fiel selbstverständlich immer im Sinne des Ordens aus, und bald nach der Thronbesteigung ihres Schülers stiegen Wöllner und Bischoffswerder in wichtige Staatsämter auf. Zusammenfassend ist allerdings zu bemerken, dass Friedrich Wilhelms spiritistische Neigungen und das Günstlingswesen durchaus zeittypisch waren und nicht überbewertet werden sollten.

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