Heinrich Anton Hoffmann

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Hoffmann, Heinrich Anton

(1770-1842)

Heinrich Anton Hoffmann, 1770 in Mainz geboren, ab 1790 Violinist in der Hofkapelle des Mainzer Kurfürsten. Musizierte gemeinsam mit Mozart in Frankfurt anlässlich dessen Besuchs der Kaiserkrönung. Ab 1799 Mitglied im Frankfurter Theaterorchester, in dem er 1803 zum ersten Geiger und 1811 zum Konzertmeister aufstieg. 1818 neben Louis Spohr Vize-Musikdirektor und 1819 für 2 Jahre Direktor. Hoffmann komponierte neben politisch motivierter Vokalmusik Werke für Klavier, sechs Streichquartette, zwei Violinkonzerte und neun Duette für Violine und Violoncello. "Geistig in den Frühwerken der großen Klassiker wurzelnd, hat Hoffmann eine feine stille Eigenart ausgebildet [...] neben Peter Cornelius der einzige Mainzer Komponist von Bedeutung". (MGG)

Sechs Gesänge für Frey-Maurer mit Begleitung des Pianoforte, den ger: und vollk: [Zeichen für Logen] Zur Einigkeit und Socrates zur Standhaftigkeit im O: zu Frankfurt am Mayn gewidmet.

Die 6 Gesänge, nach der ersten Abdankung Napoleons 1814 gedruckt, feiern Frieden und Freiheit nach dem scheinbaren Ende der napoleonischen Kriege. Datiert 10.09.1814 im Vorwort des Komponisten, der selbst Mitglied in der Loge Zur Einigkeit war.

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