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Johannistag

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Johannistag

Geburtstag von Johannes dem Täufer. Wurde als Fest bereits von den alten Bauhütten der Steinmetze gefeiert. Es ist der längste und lichtreichste Tag im Jahr. Bruder Marbach sagte zum Johannisfest:

"Der Johannistag ist der schönste Tag des Jahres, denn die alljährlich sich erneuende und verjüngende Natur steht an ihm auf dem Höhepunkte ihrer Entwicklung, im reichsten Blüthenschmucke, in der Fülle des Lebens, der Johannistag ist der längste Tag des Jahres; es kämpfet allezeit das Licht mit der Finsterniss, der Tag mit der Nacht, und am Johannistage hat der Tag den Sieg davon getragen über die Nacht. Der Johannistag ist der lichtreichste Tag des Jahres; es ist Hochmittag des Jahres, die Sonne steht am höchsten über unserem Haupte und erfüllet die Welt rings umher mit ihrem Lichte, 'die Schatten sind am kleinsten geworden und bergen sich unter unsern Füssen, dass unsere Augen nichts schauen als Licht und Leuchtendes um uns her." (aus: "Die Bauhütte: Zeitschrift für deutsche Freimaurerei")

Natürlich gibt es nicht nur Brr. Freimaurer die im südlichen Teil der Erde leben, für die andere Hälfte gilt diese Feststellung nicht.

Sankt Johannis und die Freimaurer

Quelle: Freimaurerorden-Kommuniqué, 2.6.11

Am 24. Juni ist Johannistag

Weltweit feiern die Freimaurerelogen um den 24. Juni herum das Johannisfest. Doch warum? Der 24. Juni ist der sogenannte Johannistag, das Fest Johannes des Täufers.

Johannes der Täufer ist Schutzpatron der Johannislogen, die daher auch diesen Zusatz vor ihrem Logennamen tragen. Schon die alten Steinmetze hatten den Wegbereiter Christi als Schutzpatron. Johannes rief die Menschen zur Umkehr auf, taufte sie im Jordan und bereitete sie auf die baldige Ankunft des Messias vor. Die Taufe sollte eine rituelle Reinigung, ein Bekenntnis zur Buße und zur Umkehr sein. Schließlich zeigte sich auch Jesus von Nazareth unter seinen Anhängern und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Johannes sagte, er taufe nur mit Wasser, Christus hingegen werde mit „Feuer und mit Geist“ taufen. Danach begann Jesus Christus öffentlich zu wirken.

Das Johannisfest symbolisiert den längsten Tag des Jahres (Sommersonnenwende), an dem uns die Sonne ihr maximales Licht schenkt. Die Lichtsymbolik spielt in der Freimaurerei eine sehr bedeutende Rolle. Deshalb feiern die Ordensbrüder auch um dieses Datum herum das Johannisfest, ein fröhliches und lichtreiches Fest, das weltweit höchste Fest der Freimaurerei. Wichtigstes Symbol des Johannisfestes ist die Rose. Sie dient der Menschheit seit Urzeiten als ein Zeichen für Liebe, Schönheit und Freude. Mit einer Rose aus Stein krönten die Steinmetze des Mittelalters den Bau als Zeichen der Vollkommenheit.

Johannistag bei Lennhoff und Posner

Quelle: Lennhoff, Posner, Binder

Der von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Tag der Sommersonnenwende (Midsummerday, schwed. Midsommersdag, frz. Solstice), wodurch uralte heidnische Solstitialfeste in den christlichen Kanon der Festtage übernommen wurden. Die Feier des J. und der Johannisnacht ist in zahlreichen Volkssitten verbreitet. Über bleibsel aus heidnischer Zeit sind auch die Versuche, in der Johannisnacht die Zukünft zu entschleiern. Als Volksfeste: die Johannisfeuer, die Tanze um den brennenden Holzston u. a. m. Der Herkünft nach gehört das Johannisfest zu den altesten Festbrauchen der Menschheit, die an den höchsten Stand der Sonne anknüpfen. Freimaurerisch: s. Johannisfest.

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