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Adolph Freiherr von Knigge

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Inhaltsverzeichnis

Knigge, Adolph Freiherr von

VOM BETRAGEN - Knigge für Freimaurer - Ein ganz persönlicher Ratgeber von Sylvio J. Gordon.
Salier Verlag, Leipzig 2018; Kleinformat DIN A6, Hardcover, 88 Seiten.

«Ich bin beeindruckt und sehr erfreut, dass hier einmal Sätze formuliert wurden, die eigentlich einem jeden Bruder als nicht nur Betragens-, sondern auch Lebenshilfe verinnerlicht sein sollten. Aus ihnen spricht viel Behutsamkeit und Ehrfurcht, Überlegung und Empathie.
Schön ist es auch, dass dies alles über eine Anleitung zum Benimm weit hinausgeht und ein Wegweiser für die Gesinnung eines jeden Bruders sein sollte. Ein stringentes Werk, das so, wie es vorliegt, in sich stimmig und wertvoll ist. Ich kann nur wünschen, dass es – auf welche Weise auch immer – einem großen Kreis unter den Brüdern zur Kenntnis gelangt.» (Michael von Swiontek)

Der Autor Sylvio J. Gordon, von Beruf Redakteur, Slawist und Germanist, wurde als Student in Tübingen Freimaurer. Er ist Altstuhlmeister der Loge ‘Insel zu den drei Ufern’ in Lindau, und in Konstanz leitete er viele Jahre die AASR-Perfektionsloge ‘Jan Amos Comenius’. Freimaurerei ist ihm eine Herzensangelegenheit.


Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

Schriftsteller (bekanntestes Werk "Über den Umgang mit Menschen", daneben vor allem Romane), *1752, †1796, geistiger Stürmer und Dränger, Gegner der Despotie, Pazifist, Kosmopolit und Patriot, nahm mit kraftvoller Begeisterung an den freimaurerischen Bestrebungen seiner Zeit teil, er schloß sich der "Strikten Observanz" an. (Kassel: "Zum gekrönten Löwen", Hanau: "Wilhelmine Caroline") und führte als Eques a cygno eingehende Korrespondenzen mit deren Führern, aber auch mit jenen der Rosenkreuzer.

Auf den Konventen von Braunschweig, Wolfenbüttel, ebenso in Wilhelmsbad trat er gegen die Zerrissenheit der Freimaurerei, für Abhilfe auf dem Wege gründlicher Reformen ein. Im Dienste der Königlichen Kunst unternahm Knigge zahlreiche Reisen. Ferdinand Josef Schneider nennt ihn den wahrhaft ewigen Juden in Ordensangelegenheiten. Der Marquis Constanzo führte ihn in Frankfurt dem Illuminatenorden (s. d.) zu.

Unter dem Ordensnamen Philo war er in diesem einige Zeit mit leidenschaftlicher Hingabe als Propagandist, Reklamechef, innerer Reformator tätig. Das Illuminatentum erhielt eigentlich erst durch Knigges "Neuen Ordensplan" ein festes Gefüge und geistige Kraft, die ihm sein Stifter Weishaupt nicht hatte geben können.

Knigge war es, der den rationalistischen Charakter, den das Illuminatentum vor seinem Beitritt hatte, mit dem irrationalen Inhalt der Freimaurerei durch deren Aufnahme in den Orden verband, den Typus des "Illuminatenfreimaurers" schaffen wollte. Er war dann auch an der Ausarbeitung der Grundlagen des "Eklektischen Bundes" beteiligt.

Dr. Joseph Popp nennt ihn ("Freimaurermuseum", Bd. VI) den hauptsächlichsten Verfasser der "Eklektischen Bundesakte", d. h., "einen der Schöpfer des modernen Freimaurerwesens". In seinen letzten Lebensjahren stand er im Kampf gegen die Denunzianten Prof. Alois Hoffmann Wien, und den Leibarzt Zimmermann Hannover.


Video

  • Über den Umgang mit Menschen


Reimund Gross, Hartwig Nickola, Theater Zerbrochene Fenster

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