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Konrad Ekhof

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Hans Conrad Dietrich Ekhof

Inhaltsverzeichnis

Ekhof, Hans Konrad Dietrich

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

Hofschauspieler in Gotha, *1720, †1778, der Vater der deutschen Schauspielkunst. Er war der erste Schauspieler Deutschlands, der Darsteller des Lebens genannt werden kann. Auch als Schriftsteller tätig. Ekhof war Meister vom Stuhl der 1774 gestifteten Loge "Kosmopolit" in Gotha (heute "Ernst zum Kompaß"). Er nahm den regierenden Herzog Ernst von Gotha und dessen Bruder Herzog August in den Bund auf.

Ergänzung

Quelle: www.gotha.de

12. August 1720 in Hamburg als Sohn eines Schneiders geboren. Mit etwa 20 wurde er bei der "Schönemannschen Schauspieltruppe" als Schauspieler engagiert.

War einer der berühmtesten Schauspieler seiner Zeit.

Starb nur 57jährig in Gotha in der Schlossgasse 12, wo er ein kleines Haus besaß.

Konrad Ekhof wurde am 12. August 1720 in Hamburg geboren und verstarb am 16. Juni 1778 in Gotha. Er war Freimaurer und ein angesehener Schauspieler seiner Zeit.

Aus einfachen Verhältnissen stammend, nutzte er jede Gelegenheit, sich durch Literatur und Gespräche zu bilden. Früh entdeckte er sein Interesse am Theater.

Ekhof war der erste deutsche Schauspieler, der „Darsteller des Lebens“ genannt werden kann.

„Ekhof war unter Deutschlands Schauspielern, was Lessing unter den dramatischen Dichtern war: der Erste, der Unerreichbare! Wer kannte, wie er, alle Seiten und Falten des Herzens, wer so alle Farben und Kontraste der Stände? Wer hatte so alle Klänge und Töne der Leidenschaft in seiner Gewalt? Wer war so immer der Mensch, und niemals Ekhof? Wer machte so Voltaire’s und Corneille’s Todtengerippe zu seelenvollen, kraftvollen Wesen, Herz und Geist interessierend?“

Quelle: Allgemeines Theater-Lexikon Bd. 3, 1846, S. 105 (digitale Version), Directmedia Publishing, Berlin 2008, Zeno.org 022

Hamburgische Entreprise

Ein Vorbild war das von Ludvig Holberg 1748 gegründete dänische Nationaltheater (Det Kongelige Teater) in Kopenhagen. Holberg hatte zusammen mit andern Autoren wie Johann Elias Schlegel eine Verbürgerlichung des Hoftheaters befördert. Die Hamburgische Entreprise wurde von Johann Friedrich Löwen gegründet, der auch Theaterdirektor war. Die Trägerschaft war privat, daher der Name Entreprise (frz.: „Unternehmen“). Das Theater wurde von wohlhabenden Bürgern, nicht vom Adel geleitet. Zwölf Kaufleute bildeten ein Konsortium und der Haupteigentümer und faktische Leiter des Theaters war Abel Seyler. Wesentlich beteiligt am Unternehmen war der berühmte Schauspieler Conrad Ekhof. Als Haus diente das Ackermannsche Comödiantenhaus an der Stelle der ehemals berühmten Oper am Gänsemarkt, in dem die Schauspielergesellschaft von Konrad Ernst Ackermann spielte. Gotthold Ephraim Lessing wurde als Dramaturg beschäftigt. In tragischen Rollen glänzte Sophie Friederike Hensel. Aus finanziellen Gründen scheiterte das Vorhaben nach zwei Spielzeiten. Das Haus wurde von Abel Seyler übernommen, der auch später in Mannheim die Programmatik des „Nationaltheaters“ einführte.

Siehe auch

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