Palmsonntag-Stiftung

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Palmsonntag - Stiftung zu Frankfurt a. M.

Quelle: Die Bauhütte Nr. 2, 53 Jahrgang vom 8. Januar 2010

Sie wurde vom Gutsbesitzer zu Hertershofen und Bürger der Stadt Wiesbaden Wilhelm Albrecht ins Leben gerufen.

Ziel war die Unterstützung von männlichen Jugendlichen im Alter von 14-16 Jahren, die in einem Handwerk, in Wissenschaft und Kunst besonders begabt waren und wurde als unverzinsliches Darlehen gewährt und als Ehrenschuld gesehen.

Angenommen wurden Knaben jeglichen Glaubensbekenntnisses, auch wenn sie unehelich geboren wurden.

Sitz der Stiftung war Frankfurt a. M. im Goethehaus am Hirschgraben

Dem Beruf nach waren 1909 von diesen Stipendiaten:

  • 4 Schüler höherer Lehranstalten,
  • 3 Künstler,
  • 8 Seminaristen,
  • 5 Philologen,
  • 5 Techniker,
  • 5 widmeten sich dem Studium der Naturwissenschaften und der Mathematik,
  • 3 der Medizin,
  • 2 der Jurisprudenz,
  • 2 der Chemie,
  • 2 Kaufleute

Der Herkunft nach waren von den Knaben zwanzig aus Preussen, vier aus Hessen, einer aus Württemberg, zwei aus Baden, zwei aus den sogenannten "Reichslanden" und einer aus der Schweiz.

Der Verwaltungsrat

  • Prof. Dr. Gotthold, Vorsitzender,
  • Sanitätsrat Dr. med. E. Roediger, Schriftführer,
  • Hugo Metzler, Kassierer,
  • Rektor B. Widmann, Prof. O. Donner-von Richter,
  • Stadtrat Dr. Ziehen,
  • Landgerichts-Direktor Fr. von Forkenbeck


Palmsonatagsstiftung zu Frankfurt a. M.

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

mit dem Sitz im Goethe-Hause am Hirschgraben, gestiftet von dem Wiesbadener Bürger und Freimaurer Wilhelm Albrecht gewährt armen Knaben und Jünglingen Unterstützungen, die nicht als Almosen, sondern als unverzinsliche Darlehen gegeben werden. Im Kuratorium der Stiftung hat die Freimaurerloge "Zur Einigkeit" in Frankfurt a M. ständigen Sitz.