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Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänkendorf

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Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänkendorf

Quellen:

  • Freimaurer-Zeitung: Manuscript für Brüder 1848 März Jg. 2, Nr. 12, S. 96
  • Stadtwiki Dresden
  • Personen.Wiki der SLUB Dresden
  • Mitgliederverzeichnis der Loge "Zum goldenen Apfel" i. Or. Dresden


Geboren wurde er am 21. April 1765 auf dem Gutsbesitz See bei Niesky in der Oberlausitz.

Sächsischer Finanzrat, Politiker, Oberamtmann (Oberlausitz), Oberkonsistorialrat (Dresden), sächsischer Konferenzminister und Schriftsteller.

Er war beteiligt an der Ausarbeitung der sächsischen Verfassung.

Als Schriftsteller schrieb er unter dem Pseudonym: Arthur vom Nordstern. "Seine Werke erschienen verstreut in einer Vielzahl von Zeitungen, darunter der Dresdner Abendzeitung und der Dresdner Morgenzeitung, sowie in Taschenbüchern wie von Johann Friedrich Kind"2 und der Freimaurerzeitung. "Seine Gedichte wurden mehrfach in Liedertafeln und Oratorien vertont, seine Übersetzung von griechischen und römischen Mythen aus dem Französischen in Dresden verlegt." 2 Außerdem übersetzte er Lord Byron´s Gedichte aus dem Englischen ins Deutsche.

Um Dresdens Kulturleben weiter anzuregen, belebte er im Jahr 1815 die Dresdner literarischen Abendgesellschaft neu, auch einen Liederkreis schuf er neu. Ab 1830 Großmeister der Großen Landesloge von Sachsen.

Er wurde im Jahr 1808 in die Loge "Zur goldenen Mauer" i. Or. Bautzen aufgenommen und war Ehrenmitglied der Loge "Zum goldenen Apfel" i. Or. Dresden.

Er verstarb am 15. Oktober 1836 in Oppach.

Karitatives und humanistisches Wirken

  • Im Jahre 1811 wurde er zum Begründer der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein (Irren-Heilungsanstalt) die auch heute noch durch die AWO betrieben wird. Als Direktor dieser, führte er Musik als Therapie ein.
  • Begründer der Landeswaisenanstalt in Bräunsdorf bei Freiberg (1824)

Ein Gedicht aus der Freimaurerzeitung

Du schönes Land in unsers Deutschlands Gauen,
wir singen freudig Dir!
Hier ist gut sein, hier lasst uns Hütten bauen!
Auch baun wir Hütten hier.
Hier wohnt ein Volk; an Kunstfleiß gleich den Bienen,
an Kraft dem Traubenblut,
fest, wie das Erz aus unsers Freibergs Minen,
mild, wie der Elbe Fluth!
Hier darf die Wahrheit jedes Feld umsonnen;
und, ob wir nimmer ruhn,
wir sagen nicht, was wir versucht, begonnen,
wir schreiben nicht, - wir thun.
Hier wölbt sich frei des Landes große Halle,
im Mittelpunkt voll Licht;
Ein Wille nur, nur Ein Gesetz für Alle,
Ein Recht und Eine Pflicht.
O Vaterland, der weich´ aus unsrer Reihe,
der Dich nicht ehrt und liebt!
Dir schwören wir Gehorsam, Eifer, Treue,
bis uns Dein Schoos umgiebt!

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