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Harmonistenorden

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Harmonistenorden

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)


ein studentischer Orden mit dem Schottischen System der Freimaurerei entlehnten Bräuchen, gegründet 1764 in Jena.

Einem Jenaer Stammbuch aus dem Jahre 1766 zufolge, das Friedrich Kneisner ("Zirkelkorrespondenz" 1929, Nr. 20) bearbeitete, zerfiel dieser Orden der Harmonie (vergl. auch "Studentenorden des 18. Jahrhunderts..." von Wilhelm Fabricius, Jena, 1891) in Logen und Grade.

Letztere umfaßten den des Lehrlings, des Gesellen und des Meisters, doch sollen darüber hinaus noch vier weitere Grade bestanden haben. Für jeden Grad gab es ein Aufnahmeritual. Der Einzuführende wurde mit verbundenen Augen in die Loge geleitet und in Eid genommen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Name des Ordens mit der Leibniz-Wolfschen Philosophie in Beziehung steht.

Leibniz hat den Satz von der prästabilisierten Harmonie alles Weltgeschehens aufgestellt. Es lag nahe, den Maßstab der Harmonie auch an das sittliche Verhältnis des einzelnen Menschen anzulegen.

Die Harmonisten nannten sich auch "Schwarze Brüder", die Jenaenser Loge hieß "Zum rothen Stein" Der Zirkel (Zeichen) des Ordens wies sieben Punkte in verschiedener Verteilung auf.


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