24-zölliger Maßstab
Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)
(frz. regle, engl. 24 inch gauge), ist eines der Werkzeuge des Lehrlings. Dieser muß den Maßstab vor allem an seine Handlungen anlegen. Vierundzwanzigzöllig ist der Maßstab entsprechend den 24 Stunden des Tages. Der Maurer soll seine Zeit gut einteilen, um nicht nur seiner Arbeit, sondern auch allen anderen Menschenpflichten nachkommen zu können.
Symbolik
Autor: Philipp Gerlach
Besonderheiten
Ein Maßstab ist eigentlich ein Werkzeug zum Planen, wie Winkelmaß, Zirkel, Reißbrett. Diese Werkzeuge werden Lehrarten-übergreifend meist dem Meistergrad zugesprochen. Der Maßstab hingegen wird in den meisten Lehrarten als Werkzeug des Lehrlingsgrad gedeutet ("...um [...] die Zeit mit Weisheit einzuteilen."[1]).
Jedoch spielt der Maßstab im Meistergrad meist wieder eine gewisse Rolle. (Um an das "...vergängliches Leben den Maßstab des Ewigen anzulegen...").[2]
Arbeitstafel
Im Gegensatz zu vielen anderen freimaurerischen Symbolen (wie dem Hammer, dem Winkelmaß, dem Zirkel etc.) wird der dem Maßstab in den meisten Tempelarbeitn nicht physikalisch repräsentiert. Hingegen ist er auf der Arbeitstafeln nach AFuAM als Bodenzeichen dargestellt. Dort trennt er die Symbole des Bauens (vom Gesellengrad) von den Symbolen des Makrokosmos (vom Meistergrad).[2]
Der 24-zöllige Maßstab auf Arbeitstafeln nach AFuAM...
... von Jens Rusch
Siehe auch
- Traktat: Der 24zöllige Maßstab
- Traktat: Der 24zöllige Maßstab - Aktualität eines freimaurerischen Symbols
- Traktat: Kann man die Zeit totschlagen? – Tempus fugit
Referenzen
- ↑ Referenzfehler: Es ist ein ungültiger
<ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namensAFUAM-Ritualwurde kein Text angegeben. - ↑ 2,0 2,1 AFuAM (2011): Lehrlings-Ritual der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland. Bauhütten-Verlag.


