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Bibelstellen

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Inhaltsverzeichnis

Bibelstellen

Quelle: Lennhoff, Posner, Binder

in Beziehung zur Freimaurerei. Auf die zahlreichen Beziehungen der verschiedenen Hochgradliturgien zu Bibelstellen kann im folgenden nur ganz auszugsweise eingegangen werden. Die angeführten Stellen beziehen sich zumeist auf die Johannisgrade:

Tubalkain

(Genesis 4. 22.): "Die Zilla gebar auch, nämlich den Tubalkain, der ein Meister war in allerlei Erz und Eisenwerk."

Enoch

(Genesis 5. 21 bis 24.): "Enoch war alt 65 Jahre und zeugte den Methusalah. Und nachdem er ihn gezeugt, blieb er in einem göttlichen Leben dreihundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Daß sein ganzes Leben ward 365 Jahre. Und dieweil er ein göttliches Leben führte, nahm ihn Gott hinweg und ward nicht mehr gesehen."

Der Regenbogen

(Genesis 9. 12.): "Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken, der soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde."

Turmbau von Babel

(Genesis ll.): "Es hatte alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Da sie nun zogen gegen Morgen, fanden sie eben Land im Lande Sinear und wohnten da selbst. Und sprachen miteinander: Wohlauf lasset uns Ziegel streichen und brennen! Und nahmen Ziegel zu Stein und Erdharz zu Kalk und sprachen: Wohlauf lasset uns eine Stadt und Turm bauen, des Spitze an den Himmelreiche, daß wir uns einen Namen machen, denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder. Daführ der Herr hernieder.. und sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen und haben das angefangen zu tun, sie werden nicht ablassen von allem, das sie vorgenommen haben... Also zerstreute sie der Herr von dannen in alle Länder. Daher heißt die Stadt Babel, daß der Herr daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie zerstreuet von dannen in alle Länder."

Jehovah

([2. Moses] 6. Exodus 2.,3.): "Gott sprach zu Mose: ...Ich bin Jehova und bin erschienen Abraham, Isaak und Jabok als Schadaj (d. i. der Allmächtige), aber meinen Namen Jehovah habe ich ihnen nicht geoffenbart."

Bundeslade

([2. Moses 6.] Exodus 25.): "Mache eine Lade aus Förnholz. Dritthalb Ellen soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb die Höhe. Und sollst sie mit feinem Gold überziehen inwendig und auswendig... Und du sollst auch einen Gnadenstuhl machen von feinem Golde, dritthalb Ellen soll die Länge sein und anderthalb Ellen die Breite. Und sollst zween Cherubim machen von dichtem Gold zu beiden Seiten, daß ein Cherub sei an diesem Ende der andre am andern Ende... Und die Cherubim sollen ihre Flügel ausbreiten oben herüber, daß sie mit ihren Flügeln den Gnadenstuhl überdecken und eines jeglichen Antlitz gegen den andern stehe... Und du sollst den Gnadenstuhl oben auf die Lade tun und in die Lade das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.
Du sollst auch einen Tisch machen aus Förnholz.- und sollst ihn uberziehen mit feinem Golde... Und sollst auf den Tisch allezeit Schaubrote legen vor mir.
Du sollst auch einen Leuchter machen von feinem dichten Golde, daran soll der Schaft mit Röhren, Schalenknäufen und Blumen sein.
Sechs Röhren sollen aus dem Leuchter zu den beiden Seiten ausgehen."

Der Schuh

(Buch Ruth 4, 7, 8.): "Es war aber von altersher eine solche Gewohnheit in Israel: wenn einer ein Gut nicht beerben oder kaufen wollte, so zog er seinen Schuh aus und gab ihn den andern, das war das Zeugnis in Israel."

Der Tempelbau

(I. Könige 5.): "Und Hiram, der König von Tyrus, sandte seine Knechte zu Salomo, denn er hatte gehört, daß sie ihn zum Könige gesalbt hatten an seines Vaters Statt. Denn Hiram liebte David sein Leben lang. Und Salomo sandte zu Hiram und ließ ihm sagen: ,Du weißt, daß mein Vater nicht bauen konnte ein Haus im Namen des Herrn, seines Gottes, um des Krieges willen der um ihn her war... Nun aber hat mir der Herr, mein Gott, Frieden gegeben. Siehe, so habe ich gedacht, ein Haus zu bauen dem Namen des Herrn... So befiehl nun, daß man mir Zedern vom Libanon haue und daß deine Knechte mit meinen Knechten seien... Denn du weißt, daß bei uns niemand ist, der Holz zu hauen wisse, wie die Sidonier.' Und Hiram sandte zu Salomo und ließ ihm sagen: ,Ich will tun nach deinem Begehr. Meine Knechte sollen Zedern und Tannenholz vom Libanon herabbringen ans Meer.'
Und der König (Salomo) gebot, daß sie Große and köstliche Stein ausbrachen, namlich gehauene Steine zum Grunde des Hauses. Und die Bauleute Salomos und die des Hiram und die Gibaliter hieben aus und bereiteten zu Holz und Steine, zu bauen das Uaus."

Der Baumeister Hiram

(1. Könige 7. 13.): "Und der König Salomo sandte hin und ließ holen Hiram von Tyrus, einer Witwe Sohn aus dem Stamme Naphthali und sein Vater war ein Mann von Tyrus gewesen. Der war ein Meister in Erz, voll Weisheit, Verstand und Kunst, zu arbeiten allerlei Erzwerk."

(2. Chronika 2, 13, 'flgde.): "So sende ich (König von Tyrus) nun einen weisen Mann der Verstand hat, Huram Abif, der ein Sohn ist eines Weibes aus den Töchtern Dans und sein Vater ist ein Tyrer gewesen, der weiß zu arbeiten an Gold, Silber, Erz, Eisen, Steinen Holz, Scharlach, gelber Seide, Leinwand, Rosinrot und zu graben und allerlei künstlich zu machen, was man ihm vorgibt."

Die beiden Vorhofsäulen

(1. Könige 7, 1S.): "Und (Hiram) machte zwo eherne Säulen, eine jegliche achtzehn Ellen hoch und ein Faden von zwölf Ellen war das Maß um jegliche Säule her. Und machte zween Knäufe von Erz gegossen, oben auf die Säulen zu setzen und ein jeglicher Knauf war fünf Ellen hoch. Und es waren an jeglichem Knauf oben auf den Säulen sieben geflochtene Reifen von Ketten. Und machte an jeglichem Knauf zwo Reihen Granatäpfel umher an einem Reifen, damit der Knauf bedeckt war. Und die Knäufe waren wie die Rosen vor der Halle vier Ellen groß. Und der Granatapfel in den Reihen umher waren zweihundert... Und er richtete die Säulen auf vor der Halle des Tempels. Und die er zur Rechten setzte, hieß er MiniMini3zw.jpg, und die er zur Linken setzte, hieß er MiniMini3zw.jpg."

(Chronika II, 3, 15.): "Und er (Huram) machte vor dem Hause zwo Säulen fünfunddreißig Ellen lang und der Knauf oben drauf fünf Ellen. Und machte Kettenwerk zum Chor und tät sie oben an die Säulen und machte hundert Granatäpfel und tät sie an die Ketten. Und richtete die Säulen auf vor dem Tempel eine zur Rechten und die andere zur Linken und hieß die zur Rechten MiniMini3zw.jpg, und die zur Linken MiniMini3zw.jpg."

(Chronika II., 4, 11.): "Also vollendete Huram die Arbeit, die er dem Könige Salomo tät am Hause Gottes, namlich die zwo Säulen mit den Baueben und Knäufen oben auf den Säulen. Und die vierhundert Granatäpfel an den beiden gewundenen Reifen... zu bedecken beide Bäuche der Knaufe so oben auf den Säulen waren."

Die Ruhe bei der Arbeit

(I. Könige, 6, 7): "Und da das Haus gesetzt ward, waren die Steine zuvor ganz zugerichtet, so daß man keinen Hammer, kein Beil, noch irgend ein eisern Gezeug beim Baue hörte."

Mittlere Kammer und Wendeltreppe

(I. Könige, 6, 8, 9.): "Eine Tür aber war zur rechten Seite mitten im Hause, daß man durch Wendelsteine (eine Wendeltreppe) hinauf ging in die Mittlere Kammer und von dieser auf die dritte."

Cherubim

(I. Könige, 6, 23.): "Und er (Hiram) machte auch zwei Cherubim aus Ölbaumholz... Und die Cherubim breiteten die Flügel aus, daß ein Flügel rührte an diese Wand und einer an die andere Wand, aber mitten im Hause rührete ein Flügel an den andern. Und überzog sie mit Gold."

Harodim und Menatzchim

Amtsleiter und Aufseher über den Bau

(II Chronika, 2, 17, 18.): "Und Salomo zählte die Fremdlinge im Lande Israel nach der Zahl, da sie sein Vater David gezählt hatte. Und er machte aus denselben 70.000 Arbeiter und 80.000 Hauer auf dem Berge und 3600 Aufseher, die das Volk zum Dienst anhielten."

Der Eckstein

(Psalm 118, 22.): "Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ist zum Eckstein (cornerstone) geworden."

Bruderliebe

(Psalm 113, 1.): "Siehe wie fein und lieblich ist's, daß Brüder einträchtig beieinander wohnen."

Die Vision des wiedererstandenen Tempels

(s. Hesekiel, Kapitel 40, folgende) .

Das Bleilot

(Vision des Amos 7, 7.): "Und der Herr stund auf einer Mauer.. und er hatte das Bleilot in der Hand und sprach zu mir: ,Was siehest Du, Amos?' Ich sprach: ,Ein Bleilot.' Da sprach der Herr: ,Siehe, ich will ein Bleilot ziehen mitten durch mein Volk Israel und ihm nicht mehr übersehen."

Die Johannisbotschaft

(Ev. Johannis 1.): "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbige war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheinet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht begriffen."

St. Johannes

(Johannesevangelium 1.): "Er war nicht das Licht, aber er zeugete von dem Licht. Es war in der Welt und die Welt ist durch dasselbige gemacht. Und die Welt kannte es nicht."

Die Berufung

(Johannesevangelium 1.): "Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist, denn er war eher als ich. Und von seiner Fülle haben wir alle genommen."

Ergänzung

Zum Vergleich:

Waschet, reiniget euch, tut euer böses Wesen von meinen Augen, lasst ab vom Bösen; lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdrückten, schaffet dem Waisen Recht, führet der Witwe Sache.

Aus Jesaja - Kapitel 1:16

Geht nun hinaus in die Welt und bewährt Euch als Freimaurer, kehrt nicht der Not den Rücken, wehret dem Unrecht, wo es sich zeigt!

Aus Rüdiger Templin

Denn keiner, an dem ein Fehl ist, soll herzutreten; er sei blind, lahm, mit einer seltsamen Nase, mit ungewöhnlichem Glied, oder der an einem Fuß oder einer Hand gebrechlich ist oder höckerig ist oder ein Fell auf dem Auge hat oder schielt oder den Grind oder Flechten hat oder der gebrochen ist.

Aus 3. Mose - Kapitel 21:18

Ein Meister soll einen Lehrling nur dann annehmen, wenn er ausreichende Beschäftigung für ihn hat, wenn er ein völlig gesunder junger Mann ist, keine Verstümmelung oder sonst ein körperliches Gebrechen an sich hat, die es ihm unmöglich machen, die Kunst zu erlernen, dem Bauherrn seines Meisters zu dienen, ein Bruder zu werden, nach gehöriger Zeit auch Geselle, sobald er die bestimmte Anzahl von Jahren gedient hat, wie es der Brauch des Landes vorschreibt.

Aus Alte Pflichten, Konstitutionen (Regeln) der Freimaurer. Diese wurden verfasst von James Anderson (1680–1739).

Siehe auch

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