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Elias Ashmole

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Elias Ashmole.
THE MAGUS OF FREEMASONRY The Mysterious Life of Elias Ashmole -Scientist, Alchemist, and Founder of the Royal Society by Tobias Churton/Inner Traditions, 2006. bei SCHOPF

Inhaltsverzeichnis

Elias Ashmole

Quelle: Wikipedia, Artikel dort: „Elias Ashmole“

Elias Ashmole (* 23. Mai 1617 in Lichfield, Staffordshire, England; † 18. Mai|18. oder 19. Mai 1692 in South Lambeth bei London) war Wissenschaftler, Rechtsanwalt, Alchemist und Historiker und hatte Verbindungen zur Universität Oxford.

Biographie

Im Jahr 1646 war er mit dem Astrologen William Lilly, dem Arzt Thomas Wharton, dem Mathematiker William Oughtred und anderen an der Gründung des „Haus Salomonis“ beteiligt. Diese lässt sich auf die Idee Francis Bacons aus dessen utopischem Staatsroman Nova Atlantis zurückführen. Aus Ashmoles Tagebüchern ist bekannt, dass er am 16. Oktober 1646 mit Oberst Henry Mainwaring aus Karincham (Cheshire) Mitglied einer Freimaurerloge in Warrington (Lancashire) wurde; er wird neben Robert Moray (Aufnahme am 20. Mai 1641) als einer der ersten spekulativen Maurer bezeichnet.

Während der 1650er Jahre beschäftigte sich Ashmole intensiv mit Alchemie und übersetzte alchemistische Bücher aus dem Lateinischen ins Englische, darunter auch ein Buch von John Dees Sohn Arthur Dee. Sein 1652 veröffentlichtes Theatrum Chemicum Britannicum, eine Sammlung alchemistischer Gedichte in englischer Sprache, gilt als sein Meisterwerk und wurde in alchemistischen Kreisen hoch geschätzt.

Um 1682 stiftete er der Universität von Oxford seine umfangreiche Sammlung von historischen Dokumenten und Raritäten, welche zu einem großen Teil von den königlichen Gärtnern John Tradescant (Vater und Sohn) stammte. Diese Sammlung ist im Ashmolean-Museum ausgestellt.

Ashmole war ein Gründungsmitglied der Royal Society, nahm jedoch nicht an deren Aktivitäten teil.

Ashmole, Elias

Quelle: Internationales Freimaurer-Lexikon von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932)

einer der größten englischen Gelehrten des 17. Jahrhunderts, wohl der älteste berühmte "spekulative" Freimaurer. * 1617, † 1692. Polyhistor von vielen Graden: Offizier, Physiker Astrolog, Rechtsanwalt, Mediziner, Alchimist, Botaniker, Historiker in Oxford, Mitglied der Royal Society, Verfasser bedeutender Werke, Rosenkreuzer. Für die Geschichte der Freimaurerei bedeutungsvoll durch zwei Eintragungen in seinem Tagebuch, aus denen hervorgeht, daß er am 16. Oktober 1646 zu Warrington in Lancashire in eine Loge aufgenommen wurde und am 10. März 1682 einer Aufnahmearbeit in der Londoner Mason's Hall beiwohnte, wobei er nach seiner Angabe der älteste anwesende Freimaurer war.

Ashmole spielt auch eine große Rolle in den Hypothesen jener freimaurerischen Forscher, die den Ursprung der Freimaurerei im Rosenkreuzertum suchen. Sie erblicken in dem "Haus Salomonis", das Ashmole 1646 mit dem Astrologen William Lilly, dem Arzt Thomas Wharton, dem Mathematiker William Oughtred und anderen als Mittelpunkt ihrer Gemeinschaftsarbeit gründete, und das ein Sanktuarium für inbrünstiges Suchen nach den tiefsten Mysterien der Natur und dem Geheimnis des menschlichen Glücks sein sollte, den Punkt, an dem die gegenseitige Durchdringung erfolgte. Zumal diese Vereinigung sich in der Mason's Hall, in Mason's Alley Basing Hall Street, einmietete.

An Ashmoles Namen knüpft sich auch die Legende, er sei an Stelle Karls I. (Stuart), dessen Parteigänger er war, hingerichtet worden, während Karl I. unter dem Namen Ashmole weitergelebt habe. Seine reichen Sammlungen bilden einen wertvollen Teil der Oxforder Bibliothekssammlungen (s. Ashmolean-Museum).

Alchemie und Freimaurerei

Quelle: Freimaurerzeitung Nr. 39, Leipzig, September 1849, S. 312

Zum Unterrichte der Brüderschaft gab er im Jahr 1650 den Fasciculus chemicus heraus mit einem hieroglyphischen Titelkupfer, auf welchem unter anderen Figuren auch ein Pfeiler stand, der mit musikalischen Instrumenten, Linealen, Compassen und mathematischen Figuren ausgeziert war, und wodurch Ashmole sowol auf seine Kenntniß der Geheimnisse der Maurerei, als auf die Verbindung derselben mit chemischen Wissenschaften hinweisen wollte.

Zwei Jahre darauf gab er das Theatrum Chemicum Britannicum heraus, welches ihm sowol bei der gelehrten Welt, als auch bei der Brüderschaft der freien Maurer großes Ansehen erwarb. Außer dem freien Maurer Br. Christoph Wren (Vorrede zu seinem Werke The Institution Laws and Ceremonies of the most noble Ordre of the garter etc.) gehörte zu den letzteren wahrscheinlich auch Johann Evelyn, der im Jahre 1651 von seinen Reisen durch Frankreich und Italien zurückgekommen war und sich durch seine ausgezeichneten Kenntnisse, besondes in der Baukunst, bereits großen Ruhm erworben hatte.

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