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Ruhrgebietslogen

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Ruhrgebietslogen

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2010: 225 Jahre Kultur der Freimaurer im Ruhrgebiet

Ruhr 2010 – eine Kulturregion zeigt ihr Profil. Es sind die Vergangenheit, die Gegenwart und auch die Visionen der Zukunft, die dieses Profil prägen.

Ruhr 2010 – eine Aufforderung an die die Ruhrgebietskultur tragenden Gemeinschaften, ihren Beitrag zu leisten.

Ruhr 2010 – die Freimaurerlogen des Ruhrgebiets beteiligen sich mit Freude an dem großen Jahr dieser Kulturregion.

Darstellung

Quelle: Freimaurer-Ruhr-2010

Sie befinden sich auf den Seiten der Freimaurerlogen der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer / A.F.u.A.M. des Ruhrgebiets. Wir laden Sie ein, an der Vielfalt unserer Veranstaltungen teilzunehmen.

Hier finden Sie das Gesamtprogramm für das Ruhrgebiet zur Ruhr 2010. Darüber hinaus kommen Sie über diese Seite u.a. zu den Programmen an einzelnen Logenstandorten.

Die Freimaurerlogen des Ruhrgebiets sind ein wesentlicher Kulturträger des Ruhrgebiets.

Von der ersten preußischen Gründung der Loge Zu den drei Rosenknospen 1785 in Bochum bis zur Gründung der englischsprachigen Loge Forget me not 2009 in Dortmund ist es ein langer Weg.

Die Gründung der einzelnen Logen und deren jeweils aktuelles Tätigkeitsspektrum sind Spiegel der Zeiten. Die Freimaurerlogen von Duisburg bis Hamm sehen das Ereignis der Kulturhauptstadt 2010 als eine Aufforderung, gerade auch heute ihren Beitrag zu leisten.

Wenn Sie noch mehr wissen möchten, finden Sie demnächst unter Übersicht Programme einzelner Logen im Ruhrgebiet.

Darüber hinaus bieten wir voraussichtlich ab Januar ein Buch (hier dann als Zusammenfassung verfügbar) an, das die Geschichte der Logen im Ruhrgebiet und deren Beitrag zur Entwicklung dieser Region beschreibt.

Das Festprogramm

das imposante Festprogramm finden Sie hier als PDF: Freimaurer Ruhr 2010

Die im Festprogramm vertretenen Logen:

im Festprogramm nicht aufgeführt aber auf der Website mit vertreten:

Grußwort

Grußwort Axel Pohlmann - zugeordneter Großmeister AFuAM
Geschrieben am 23.02.2010

Freimaurerei und Öffentlichkeit finden nicht immer zueinander. Das hat viele Ursachen. Eine liegt natürlich in unserem Bund selbst begründet: Wir kultivieren einige angepasste Symbole und Rituale der mittelalterlichen Bauhandwerker und manche Umgangsformen aus unserer Gründungszeit, dem 18. Jahrhundert. Für das Logenmitglied haben solche Zeichen der Vergangenheit ihren Wert und eine Bedeutung, aber in der heutigen Gesellschaft erscheint da manches doch recht traditionsgebun-den und damit ungewöhnlich.

Es mag auch an der noch nicht so recht verarbeiteten neueren deutschen Geschich-te liegen. Die lautstärksten Gegner fand die Freimaurerei in Deutschland, aber auch in anderen Ländern nach dem 1. Weltkrieg – als die Suche nach der Kriegsschuld die Freimaurer identifizierte, andererseits die Freimaurer Stresemann und Briand das Locarno-Abkommen aushandelten, das Deutschland in die Völkergemeinschaft zurückführte.

Rechtsradikale Regimes in Portugal, Spanien und Italien schlossen die Freimaurerlogen, ebenso wie dies unter den Nazis in Deutschland 1935 geschah. In West-deutschland entstand schon 1946/1947 die Freimaurerei erneut, in den neuen Bundesländern erst nach der Wende. Die Bedeutung der früheren Zeit konnte sie aber nicht wieder erreichen. Die deutschen Logen wollten lange Zeit hindurch keinerlei Öffentlichkeitsarbeit. Erst in den 1970er/80er Jahren gab es zaghafte Versuche und erst im letzten Jahrzehnt sind nun die Logen und ihre Verbände, die Großlogen, häu-figer an die Öffentlichkeit getreten.

Um so erfreulicher ist es, dass die Ruhrgebietslogen das Jahr der Kulturhauptstadt 2010 als Aufforderung dazu sehen, in einen breiten Dialog mit der Öffentlichkeit zu treten; das geschieht im Rahmen einer bislang beispiellosen Aktion, einem ruhrgebietsweiten Veranstaltungsprogramm.

Die Freimaurerei begleitet die Entwicklung des Ruhrgebiets so lange wie kaum eine andere Vereinigung – seit 225 Jahren, denn 1785 wurde die erste Loge unseres Gebiets in Bochum gegründet, die Loge Zu den drei Rosenknospen. Die Gesellschaft und die Kultur dieser Region wurden in der Vergangenheit und werden auch heute noch in vielerlei Beziehung von Menschen geprägt, die sich bei ihrer Aufnahme verpflichten, in ihrem täglichen Handeln die Ideale der Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit zu verwirklichen.

Axel Pohlmann Zugeordneter Großmeister der Alten Freien und Angenommenen Maurer Deutschlands / AFuAM

Weitere Grußworte

Kontakt

Dr. Rainer Bäuerlein
Distriktmeister Nordrhein-Westfalen
Immenhüttenweg 6
59557 Lippstadt

Siehe auch

Links


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