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Traktat: Die vielen 'Lichter' der frühen Freimaurerei

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Inhaltsverzeichnis

Traktat: Die vielen 'Lichter' der frühen Freimaurerei

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Die "Lichter" im Laufe der Zeit

Ausgearbeitet von Roland Müller

1696-1830

für die Quellen:

→ Freimaurerei: Gegnerische Schriften

→ Literatur: Symbole und Rituale in der Freimaurerei

siehe auch:

→ Viele Lichter in der Freimaurerei: Matrix

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Symbole und Gegenstände in Dreiergruppen

Die freimaurerischen Symbole und Ritualgegenstände werden in verschiedenen Katechismen und Ritualen häufig in Dreiergruppen zusammengefasst. Diese Gruppen werden bezeichnet als:
Lichter (lights)
Säulen oder Pfeiler (pillars)
Kleinode (Kostbarkeiten) oder Kleinodien (Schmuckstücke)
„Meublen“, Geräte, Einrichtungen, Gegenstände, Zubehör
Zieraten
Werkzeuge.

Die letzteren drei Gruppen sind je nach deutscher Übersetzung eines englischen Textes unterschiedlich. So werden etwa aus Samuel Prichards „Masonry Dissected“ (1730) übersetzt:

Furniture mit:
1736: Zierrathen
1741: Auszierungen
Krause 1820: Gerätschaft (Auszierung, Verzierung)
Feddersen (1986, 138): Geräte (294: Inneneinrichtung)
Marchev 2000: Einrichtungen, Gegenstände
Marchev 2010: Zubehör

Other Furniture mit:
1736: andere Zierrath
1741: übrige Meublen
Krause 1820: übrige Gerätschaften (Auszierungen, Schmuck)
Feddersen (1986, 827): andere Ausstattung
Marchev 2000: andere Gegenstände
Marchev 2010: anderes Zubehör

Jewels mit:
1736: Kleinodien
1741: Werckzeuge
Krause 1820: Kleinode
Feddersen (1986, 347, 419, 471): Kleinodien
Marchev 2000: Kleinode
Marchev 2010: Kleinode

Im Katechismus der Strikten Observanz (1764; Imhof I, 108) wird zwischen Geräten, Kleinodien und Zieraten unterschieden.

Alles Licht – Licht ist alles?

Die Idee der drei kleinen und drei grossen Lichter hat sich sehr langsam entwickelt.

Was heute als „Licht“ gilt, war einst je nach Manuskript Säule, Kleinod, Gegenstand, Zierat, Werkzeug.

Und umgekehrt:

Als Lichter wurden im Laufe der Zeit mindestens 33 Gestalten, und Personen, Gebilde und Gegenstände bezeichnet:

Die einzigen Objekte, die nie als Lichter bezeichnet wurden sind:
die Steine
das musivische Pflaster
der flammende Stern
die Knotenschnur oder Quastenkordel.

Ausserordentlich ausführlich hat sich Franz Carl Endres (1930, erneut 1977, 44-53 et passim) mit dem „Licht“ auseinandergesetzt. „Die Erinnerung von Jahrtausenden glüht in unserem Ritual“ (48).
Auch Klaus F. C. Feddersen hat sich eingehend mit Lichtern befasst, insbesondere mit dem Flammenden Stern als Zierat (1986, 281-340), und zwar als „ein Symbol des Lichtes, welches dem Maurer im Zentrum seiner Welt erscheint und ihm leuchten soll in allen seinen vielfältigen Aspekten“ (294).

Damit sind freilich nicht die Lichter (Mehrzahl) gemeint, um die es im Folgenden gehen wird.

Frühe Lichter

Frühe englische Katechismen und Verräterschriften (1696-1724)

Als Lichter (lights) wurden im ältesten Freimaurer-Katechismus von 1696 (Edinburgh Register House Ms.)
„the north east, s w, and eastern passage” bezeichnet,
d. h. der Meister (master mason), der Aufseher (warden) und der Vorarbeiter (setter croft).

Gottlieb Imhof (I 107, II 62) übersetzt: "im NO, SW und am östlichen Durchgang", Wolfgang Scherpe (1990, 510): eines im nordöstlichen, eines im südwestlichen und eines im östlichen Raum, und hat statt Vorarbeiter „die Handwerker“; Douglas Knoop und Gwilym Peredur Jones (1968, 221) übersetzen: den nordöstlichen, südwestlichen und östlichen Durchgang, und haben ebenfalls als Drittes die Handwerker.
David Stevenson (1988, 140) meint, „setter croft“ sei ein Schreibfehler für „fellow craft“, da der Schreiber wenig Verständnis von maurerischen Belangen gehabt habe).

Im Sloane MS. 3329 (1700; dessen Urform möglicherweise um 1650 geschrieben wurde) heisst es, die drei Lichter seien:
the sun, the master and the Square.
Stevenson (1988, 140) hat dafür eine schöne Beschreibung: die drei Lichter erleuchten die Loge durch die göttliche Sonne, die Weisheit des Meisters und die ewigen mathematischen Prinzipien „enshrined in the square“. („Square“ ist wohl das „Winkelmass“, kann in den frühen Manuskripten - z. B. in „A Mason’s Examination“ von 1723 - aber auch „Reissbrett“ bedeuten.)
Dazu gibt es „in some places“ wie im Sloane-Manuskript ergänzt wird, auch noch zwei andere Lichter: „one to see to go in and another to see to work“.

In „A Mason’s Examination“ von 1723 sind die drei Lichter:
the Master, Warden and Fellows.

1724 sind in „The Grand Mystery of Free-Masons Discover’d“ als die drei Lichter angegeben:
Father, Son and Holy Ghost.

Die Dreiheit Sonne-Mond-Meister (1724-1741)

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Ebenfalls 1724 sind in „The Whole Institution of Masonry“ sogar 12 Lichter angegeben:

  • Vater, Sohn und Heiliger Geist
  • Sonne, Mond und Meister
  • Winkelmass, Massstab und „Blei“
  • Linie, Hammer und Meissel.

Zwei Jahre später finden sich im „Graham Manuskript“ dieselben vier Grupperungen. Scherpe (1990, 363) verkürzt auf 9 Lichter und bezeichnet sie fälschlicherweise als „Juwelen“.

Feddersen (1986, 619-695) bezeichnet Sonne und Mond als zwei von vier „Gleichnissen“; diese Zuordnung gibt es allerdings nur im Schwedischen System (619, 817) seit etwa 1800 und in der Grossen Landesloge der Freimaurer von Deutschland (623). Für die Zusammenstellung „Sonne, Mond und Meister“ verweist er auf rosenkreuzerische Vorstellungen:
„Die Sonne (Gold) und der Mond (Silber) gelten hier als Inkarnationen der beiden schöpferischen Urkräfte, und der vorsitzende Meister der Loge als ‚Sohn’, ‚Logos’, ‚Wort’, als der die Welt aufbauende Werkmeister, der Demiurgos“ (630).

Im „Wilkinson Manuskript“ von 1727 sind die drei Lichter ebenfalls: Sonne, Mond und Meister-Maurer. Dazu gibt es nun eine Erklärung: „Die Sonne regiert den Tag, der Mond die Nacht, und der Meister-Maurer seine Loge.“ Die ersten zwei Aussagen stehen bereits in Gen. 1, 14-19.

Daran schliesst sich Samuel Prichards Schrift „Masonry Dissected“ von 1730 an. Die drei Lichter sind auch hier die Sonne, der Mond und der Meister-Maurer (Meister vom Stuhl). Und zwar sind es drei grosse Kerzen auf hohen Kerzenständern.

Dazu gibt es drei fixe Lichter: „Diese festen Lichter sind drei Fenster, welche in jedem Raum, in dem Loge gehalten wird, (zwar vergeblich) vermutet werden sollten; aber eigentlich eher die vier Hauptpunkte [vermutlich Himmelsrichtungen] nach den alten Regeln der Maurerei.“ Diese drei Fenster befinden sich im Osten, Süden und Westen, „um den Männern [bei Feddersen, 1986, 620: Leuten] zur, bei der und nach der Arbeit zu leuchten“. Im Norden gibt es keine Fenster, weil die Sonne von dorther keine Strahlen schickt.

In Batty Langleys „The Builder’s Jewels“ aus dem Jahre 1741 sind in einer Illustration drei grosse Kerzenständer abgebildet, auf denen eine Sonne, ein Mond und die Büste eines Meisters vom Stuhl thronen (Ursula Terner, 2001, 77).

Frühe französische Katechismen und Verräterschriften (1745-1749)

In der Schrift „L’Ordre des Francs-Maçons trahi“ (1745) wird beschrieben, dass in der Mitte der Lehrlingsloge zwei Säulen (J und B) mit Kreide an den Boden gezeichnet sind. Dazwischen „gibt es drei angezündete Kerzen, die in Dreiecksform aufgestellt sind“ (58); sie werden später als „drei grosse Lichter“ bezeichnet (94), aber nicht weiter beschrieben. Sie kommen auch in drei äussersten Ecken des Tapis vor. (In der ersten deutschen Übersetzung von 1745 sind es an der ersten Stelle bereits „drey angezündete Liechter“.)
Im Meistergrad wird die neue Zeichnung (Tapis) mit 9 Kerzen (1745: „Wachslichtern“) beleuchtet, je drei im Osten, Süden und Westen (118).

Im Katechismus des „L’Ordre des Francs-Maçons trahi“ werden dann als die drei grossen Lichter genannt: Sonne, Mond und Grossmeister der Loge.

Bemerkenswert ist, dass auf dem Tapis des dem „L’Ordre des Francs-Maçons Trahi“ beigefügten „enthüllten Geheimnis der Mopsgesellschaft“ vier „Lumières“ („Wachslichter“ resp. „Kerzen“) aufgestellt sind, welche die vier Himmelsrichtungen markieren.

Auf dem Tapis von „Die zerschmetterten Freymäurer“ (1746) findet man unter anderem „ein Gebäude, auf welchem ein hellgläntzender Stern zwischen Sonne und Mond stehet. Dieses nennen sie [d. h. die Freimaurer] den Pallast der Ehre, der Freyheit und Gleichheit, welcher durch das schimmernde Licht der drey Gestirne, die Natur, die Religion und Stärcke [anderswo (180, 213): Force], deren Licht und Gewalt, den grossen Endzweck der Freymäurer unterhält, bedeuten“ (174; vgl. 137, 293, 306).

Im selben Buch heisst es unter dem Titel „Catechismus der Bruder Diener“, dass die Loge „das Haus der Sonne, des Mondes und der Sterne, wegen der daselbst befindlichen Weisheit und Erkenntniss genennt wird“ (209). Ferner wird das musivische Pflaster („ein Esterrich auf Egyptische Art“) von einem neuen Sonnen-Licht erleuchtet, das aber nicht hindert, auch das Licht von drei Sternen zu sehen. „Dieses Licht ist das Sinnbild der Lehre, welche die Gesellschaft vorträgt, und der Gedancken, so sie einflösst, ohne dass sie die andern Kräffte der Seelen, welche durch die übrigen Lichter vorgestellt werden, vertilgen oder schwächen sollte“ (227).

Eng an diese beiden Schriften angelehnt ist der „Nouveau Catéchisme des Francs-Maçons“ von 1749 – die 3. Auflage von Leonard Gabanons „Catéchisme“ von 1744 -, in welchem es nach Feddersen (1986, 620) heisst:
Frage 48. Was sahen Sie, als Sie zum Maurer aufgenommen wurden?
Drei grosse Lichter, von denen eines im Osten, das andere im Westen und das dritte im Süden stand.
Frage 50: Wozu dienen diese Lichter?
Denjenigen zu leuchten, welche in die Loge kamen, denjenigen, welche darin arbeiten und denjenigen, welche daraus fortgingen.
Frage 51: Was bedeuten diese drei Lichter?
Die Sonne, den Mond und den Meister der Loge.

Weitere Angaben über „grosse“ und „kleine“ Lichter (vor 1750-1801)

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Imhof behauptet (III, 49), in alten Ritualen vor 1760 stehe zu lesen: „Die drei grossen Lichter der Freimaurerei sind Kelle, Winkelmass und Zirkel“.

Im Katechismus der Strikten Observanz von 1764 ist von den drei grossen Lichtern Sonne, Mond und Sterne die Rede.
In den Logen der „Drei Weltkugeln“ heisst es (Feddersen, 1986, 621) ähnlich:
auf die Frage: „Was erleuchtet Ihre Loge?“
„Die Sonne, der Mond und die Sterne“,
auf die Frage: „Womit vergleichen Sie den Meister?“:
„Mit der Sonne.“

In der englischen Grossloge der Antients (nach 1751) sind die drei grossen Lichter jedoch: Bibel, Winkelmass und Zirkel (vgl. Lennhoff/ Posner, 1932, Sp. 176; Dyer, 1991, 115). Sie finden sich beispielsweise in den Schriften „The Three distinct Knocks“ (1760) und „MiniMini3zw.jpg and MiniMini3zw.jpg“ (1762). Desgleichen im Katechismus des Schottisch Rektifizierten Systems von 1782 (Imhof I, 111, 113); die drei kleinen Lichter sind nun: die Sonne, der Mond und der Meister vom Stuhl. Das Winkelmass gehört überdies auch zu den Werkzeugen des Maurerlehrlings.

Noch im „Master-Key“ von John Browne (1798) sind die drei grossen Lichter: Sonne, Mond und der Meister der Loge.

Schliesslich sind in der Originalfassung des Schröderschen Rituals von 1801 bei der „Öffnung der Loge“ und am „Schluss der Loge“ die drei grossen Lichter: Weisheit, Stärke und Schönheit (3, 12, 70), bei der „Aufnahme“ (46; auch 60f, 75; auch 96) jedoch: Bibel, Winkelmass und Zirkel. Die drei kleinen Lichter, durch Kerzen versinnbildlicht, bedeuten „die Sonne, den Mond und den Meister der Loge“ (62, 76; auch 96; siehe auch Feddersen, 1986, 621).

Fünf „Lichter der Loge

Daniel Béresniak (1998, 40) berichtet:
„Im Französischen und Schottischen Ritus werden der Meister vom Stuhl, die zwei Aufseher, der Redner und der Sekretär die ‚Lichter des Ateliers’ (der Loge) genannt.
Manchmal bezeichnen die ‚drei grossen Lichter’ auch den Logenmeister und die zwei Aufseher.“

Aufgehende Sonne = Meister, Sonne im Zenith = 2. Aufseher; untergehende Sonne = 1. Aufseher (1700-1724)

Feddersen (1986, 623) weist darauf hin, bereits in den ältesten Manuskripten sei „der Meister mit der aufgehenden Sonne im Osten verglichen worden, der 2. Aufseher im Süden mit der Sonne im Zenith und der 1. Aufseher im Westen mit der untergehenden Sonne“.
Die Erklärung lautet: „Die Sonne repräsentiert in der Freimaurerei zunächst das Licht, wird dann aber darüber hinaus zu dem Symbol der souveränen Autorität.“

Das ist freilich nicht ganz genau. Immerhin finden wir im Sloane Manuskript (1700 oder früher) bereits folgende Fragen und Antworten:

Q. How stood your lodge?
A. East and west as all holly Temples stand.
Q. W’ch is the mast’rs place in the lodge?
A. The east place is the mast’rs place in the lodge and the jewell resteth on him first and he setteth men to worke w't the m'rs have in the forenoon the wardens reap in the afternoon.

Im „Grand Mystery of Free-Masons Discover’d“ von 1724 steht das Frage- und Antwortspiel:

Q. What Lodge are you of?
A. The Lodge of St. John.
Q. How does it stand?
A. Perfect East and West, as all Temples do.
Q. Where is the [Master] Mason's Point?
A. At the East-Window, waiting at the Rising of the Sun, to set his Men at Work.
Q. Where is the Warden's Point?
A. At the West-Window, waiting the Setting of the Sun, to dismiss the Entred Apprentices.

Krause (1820, 1.2, 37) meint dazu:
„Die Bauhütten hatten vermuthlich nur drei Fenster nach den Weltgegenden des Lichts, und die drei Beamten ihre Tische in der Nahe derselben; weil sie da das beste Licht zu ihren Arbeiten hatten … Schon im Lateinischen heissen Fenster lumina, und in der Baukunstsprache auch im Deutschen Lichter. Diess giebt einen Wink über die Entstehung des Grundsymbols der drei grossen Lichter.“

Wieviel Sterne – welcher Himmel?

Interessant ist die Frage nach den Sternen und dem Himmel.

Frühe englische Katechismen und Verräterschriften (1710-1762)

Zum ersten Mal kommt das sternenbesäte Firmament im Dumfries Manuskript No. 4 (1710) vor:
Q. how high is your lodge
A. inches & spans Inumberable
Q. how Inumberable
A. the material heavens & stary firmament

Im „Trinity College, Dublin, Ms“ von 1711 heisst es ähnlich:
Q. How high is your lodge?
A. As high as the stars inches, & feet innumerable.

Im Sloane Ms. 3329 (1700) heisst es dagegen nur:
Q. how high is your lodge
A. without foots, yards or Inches it reaches to heaven.

Im Wilkinson Ms (1727) steht nur „Feet & Inches Innumerable“,
in Samuel Prichards „Masonry Dissected“ (1730): „Inches, Feet and Yards innumerable, as high as the Heavens“.

In „Masonry Dissected“ (1730) heisst es andernorts:
Q. What Covering have you to the Lodge?
A. A clouded Canopy of divers Colours (or the Clouds).
Dt. nach Robin Marchev: (2000)
F. Wie ist die Loge überdeckt?
A. Durch ein bewölktes Dach von verschiedenen Farben (oder die Wolken).

In der Schrift „L’Ordre des Franc-Maçons trahi“ (1745; dt. 1745) heisst es:
Fr. Mit was ist die Loge bedeckt?
A. Mit einem himmlischen mit goldenen Sternen bestreuten Thronhimmel
(siehe ähnlich Feddersen, 1986, 53).

In der Schrift „MiniMini3zw.jpg and MiniMini3zw.jpg“ (1762) heisst es immer noch gleich:
Had you any Covering to your Lodge?
Yes, a Cloudy Canopy, of divers Colours (or the Clouds).
Dt.: M. Hatte Eure Loge irgend eine Bedekkung (Dekke)?
A. Ja, einen wolkigen Thronhimmel von verschiedenen Farben (oder die Wolken).

Frühe französische Katechismen und Verräterschriften (1744-1746)

In den französischen Schriften seit 1744 ist nicht von Wolken oder Farben die Rede, sondern wieder vom Sternenhimmel (“a celestial canopy, adorned with stars/ studded with golden Stars”):

Abbé Pérau (1744) übersetzte Prichards „Blazing Star“ (flammender Stern) mit „Dais parsemé d’étoiles“. Die gekürzte englische Übersetzung von 1760 („A Master-Key to Freemasonry“) übersetzt falsch zurück: „Canopy strewn with stars“.
Pérau schreibt aber auch:
D. De quoi la Loge est-elle couverte?
R. D’un Dais céleste, parsemé d’étoiles.

Auch in Vollständige Sammlung der ganzen Adon-Hiramitischen Maurerey (1786, 69), nachgedruckt in „Geheime Unternehmungen der Freymaurer“ (1788, 209), heisst es:
F. Wie hoch ist sie [die Loge]?
A. Unzählige Ellen hoch.
F. Womit ist sie bedeckt?
A. Mit einem Himmel mit Sternen besäet.

Béresniak (1998, 40) berichtet: „In Belgien bezeichnet man die Sonne, den Mond, den Flammenden Stern und den Sternenhimmel als ‚die Astrallichter’“.

„Master-Key“ (1798)

Im „Master-Key“ von John Browne (1798) schliesslich heisst es von der „allgemeinen Liebe“:
Allgemeine Liebe (Urliebe, Milde, Mildherzigkeit) ist der Grund unsers Maurerordens; sie ist die holdseligste, beseligendste und erspriesslichste aller menschlichen Tugenden; sie kommt vom Himmel, und nimmt vollen Besitz von unseren Herzen.“
„Und sie wird ferner in unserer Loge lehrbildlich durch sieben Sterne vorgestellt, welche die sieben regelmässig aufgenommenen Maurer andeuten, ohne weichet keine Loge vollkommen sein, noch irgend Jemand bei unsern maurerischen Mysterien zugelassen werden kann.“

Die Bedeckung der Loge ist sich gleich geblieben:
Ein Thronhimmel (himmlisches Gezelt) von verschiedenen Farben.

Ebenfalls im „Master-Key“ heisst es, dass die Jakobsleiter bis zu den Wasserwolken reicht („This Ladder id said to reach to the watery clouds of heaven“).

Die Kirkwall-Rolle (15. Jh. – 1700 – 1740 – 1785)

Heftig umstritten ist das Datum der Kirkwall Scroll der Kilwinning Lodge. Einige Forscher meinen, William Graeme habe sie 1785 gemacht und 1796 der Loge geschenkt. Eine Radiokarbon-Datierung verlegt die Entstehung des Wandbehangs allerdings auf das 15. Jahrhunderts (Andrew Sinclair: „The Secret Scroll“, 2001). Feddersen (1982, 22, 103) datiert ihn auf das „frühe 18. Jahrhundert“ und auf 1700; vier Jahre später (1986, 281) auf 1740.

Dieser Wandbehang enthält etwa 100 maurerische Symbole, darunter 8 Sterne, die um einen Vollmond gruppiert sind.

Sterne auf den Tapis (1742-1830)

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Auf maurerischen Tapis des Lehrlingsgrades, die seit 1742 erhalten sind, ist die Anzahl Sterne verschieden. Wenn es sieben Sterne sind, symbolisieren sie die (damals bekannten) sieben Planeten:

1742 (Gründungsdatum der Loge, nicht des Tapis) Loge „Zur Einigkeit“, no. 388: 8 Sterne als Kreis um den Vollmond gruppiert
1757 Johannisloge „Libanon zu den drei Cedern“ in Erlangen; 9 Sterne in der Form eines Andreaskreuzes über zwei verschränkten Händen angeordnet
1760 aus dem Archiv des Ordenshauses in Kopenhagen: 9 grosse Sterne unregelmässig um einen Halbmond angeordnet
1764 Lurgan Lodge, No. 394 (Irland): 7 oder 9 Sterne um den Mond in der linken oberen Ecke
1776 im Buch „MiniMini3zw.jpg and MiniMini3zw.jpg“ (auf dem Titelkupfer): zwischen zwei Säulen 7 Sterne unter dem Auge der Vorsehung (Gottes)
1780 Lehrlingsteppich der Loge „Modestia cum Libertate“, Zürich: 9 Sterne zwischen Sonne und Mond über einem nach unten geöffneten Zirkel angeordnet.
1791 auf dem Frontispiz von „Der verklärte Freimaurer“, Wien: 7 um den Mond
1796 Union Lodge of Boston: 7 um den Halbmond
1801 F. Curtis, printed by John Cole: 7 um den Vollmond
1819 1st Degree: 7 um den Mond über der rechten Säule (B) gruppiert

Canadian Work in British Columbia: 7 um den Vollmond, angeordnet wie die Pleyaden

Auf einem vermutlich österreichischen Tapis sind 10 Sterne in Form eines Andreaskreuzes zwischen Sonne und Mond angeordnet.

Auf einem Tapis aus dem 19. Jahrhundert (Hodapp, 2006, 135) sind 7 Sterne unregelmässig um den Halbmond angeordnet.

Auf einer Arbeitstafel der Strikten Observanz (ca. 1760) ist ein ganzer Sternenhimmel dargestellt, mit Sternen und Tierkreiszeichen und der Bezeichnung „Spiegel der Weisheit“ (Feddersen, 1982, 124, 354, 355).

Auf französischen Tapis finden sich keine Sterne. Erst auf einem „Tableau extrait du Tuileur de Vuillaume (Paris – 1830)“ findet sich auf der linken Seite ein ganzer Sternenregen von etwa 16-30 Sternen – die meisten scheinen aus einer Wolke um den Mond herauszufallen -, und zwar auf einem Lehrlings- wie auf einem Gesellenteppich. Die beiden Tapis finden sich bereits in einem „Maurerischen Handbuch … aus dem Französischen 1821“ (Erich J. Lindner, 1976, 65 und 67; ähnl. 107).

Sterne auf Abbildungen oder anderswo (1728-1792)

Bereits auf dem Titelkupfer der 1728 erschienene Konstitution, von Benjamin Cole gestochen, sind auf den drei Säulen Sonne. Mond und 7 Sterne zu sehen (Feddersen, 1986, 636, 660):

Auf einem Kupferstich zu William Smiths “Pocket Companion for Free-Masons” (1735; dt. “Gründliche Nachricht von den Frey-Maurern”, Frankfurt 1738) finden sich im Himmel über den Werkleuten am Bau die Sonne, ein schmaler Halbmond und 8 unregelmässig daneben angeordnete Sterne (Günter Düriegl, 1992, 89); identisch ist der Titelkupfer der deutschen Ausgabe der Andersonschen Konstitution von 1762 (Feddersen, 1986, 637, 663).

Auf einem runden Wappen der „Siebenten Stuffe“ im Buch „Allerneueste Entdeckung der verborgensten Geheimnisse“ Berlin 1768, sind in der oberen, himmelblauen Hälfte 15 goldene Sterne um einen silbernen Vollmond arrangiert; die untere, schwarze Hälfte enthält einen goldenen Triangel, durchquert von einem Pfeil (Lindner, 1976, 123).

Auf dem Schurz Voltaires von 1778 sind über dem Tempel 8 Sterne unter dem Flammenden Stern angeordnet (Düriegl, 1992, 264).

Auf einer Abbildung im der Handschrift „Grundlinien Eines Eifrig arbeitenden Freimaurers, in Dreimal Drei“ (Wien 1792) sind 10 oder 11 Sterne unregelmässig um einen Halbmond gruppiert (Düriegl, 1992, 337).

Säulen

Erstmals von drei Säulen (pillars) ist im Dumfries-Manuskript von 1710 die Rede. Und zwar handelt sich um: Bibel, Winkelmass und Zirkel.

In „The Grand Mystery of Free-Masons Discover’d“ (1724) tauchen die beiden Säulen MiniMini3zw.jpg und MiniMini3zw.jpg mit einem Zusatz auf: „They represent a Strength and Stabilty of the Church in all Ages“. Krause (1810, 41) übersetzt: Die zwei Pfeiler stellen vor: „eine Stärke (Macht) und Bestandheit (das feste Bestehen) der Kirche zu allen Zeiten“.

In Samuel Prichards Schrift „Masonry Dissected“ von 1730 wird die Loge gestützt von drei grossen Pfeilern: Weisheit, Stärke und Schönheit. (Das kommt schon im Wilkinson-Manuskript von 1727 vor.)

Im Katechismus der Strikten Observanz von 1764 wie in demjenigen des Schottisch Rektifizierten Systems von 1782 gründet die Loge ebenfalls auf den drei Pfeilern Weisheit, Stärke und Schönheit (Imhof I, 108, 113).

In der Originalfassung des Schröderschen Rituals von 1801 wird die Loge „durch 3 unsichtbare grosse Säulen getragen, welche, Weisheit, Stärke und Schönheit genannt werden“ (64; ähnl. 77).

Endres (1977, 33, 32) sieht die drei Leuchter in der Mitte der Loge als „Teilsymbole des Immateriellen selbst“, und dieses Immaterielle ist „nicht der Gott irgend einer Religion“, sondern „die Tatsache eines universal regulierenden Prinzips“.

„In diesem Sinne erst ist das Ergriffensein vom Immateriellen Weisheit, die geistige seelische Aufnahme des auf diese Weise Erlebten Stärke und die Verwendung des Aufgenommenen als Richtschnur für das irdischen Handeln des Freimaurers Schönheit.“

In seiner langen Beschreibung des Lichts bei den Völkern der Erde kommt Endres (1977, 51) noch zu einer vierten Säule in der Loge:

„Im Westen steht die unsichtbare vierte Säule der Loge, die Säule des Todes!

Diese Säule muss unsichtbar sein, obzwar sie eine Säule des Lichtes ist. Aber es ist jenes immaterielle Licht, das die Menschen nur im Symbol fassen können und dessen Wirklichkeit erst nach der letzten irdischen Wanderung des Maurers in den ewigen Osten erlebt werden kann.“ Dahinter steht die uralte Erkenntnis: „Der Tod ist für den Esoteriker ein Schritt in das Licht“ (92; vgl. 60).

Kleinode

zum „Square Pavement“ siehe auch: Das musivische Pflaster

Im Sloane MS. 3329 (1700; dessen Urform möglicherweise um 1650 geschrieben wurde) taucht in einer Dreiergruppe von Kleinoden auf:

  • Square Pavement.

(daneben gibt es bei den drei Lichtern neben „Sun“ und „Master“ noch einen „Square“).

In „A Mason’s Examination“ von 1723 werden unter vier Kleinoden – neben zwei Steinen - genannt:

  • „Square“ (Reissbrett?),
  • „Common Square“ (Winkelmass).

(The Master, Warden and Fellows gehören hier zu den „precious jewels“.)

In „The Grand Mystery of Free-Masons Discover’d“ von 1724 und in der „Institution of Free Masons“ von 1725 wird unter drei Kleinoden – neben zwei Steinen - genannt:

  • Square (Winkelmass).

In „A Mason’s Confession“ von 1727 wird unter drei Kleinoden – neben zwei Steinen – genannt:

  • „a square pavement“ (das Reissbrett).

Als Funktion wird angegeben: „For the master to draw his ground draughts on.“

Interessant ist der Bedeutungswechsel: Bis vor 1730 (Prichard) war mit „Square pavement“ ein Reissbrett gemeint; in einigen deutschen Übersetzungen als „quadratisches Pflaster“ bezeichnet.

Im Wilkinson MS. von 1727 kommt erstmals das „Mosaick pavement“ - als „Immoveable Jewel“ - vor; es dient dem Meister „to draw his design upon“.
Bei Prichard drei Jahre später dient jedoch das „Trasel Board“ diesem Zweck. Es gehört zu den unbeweglichen Kleinoden (1736: „nicht berührende Kleinodien“; 1741: „unbewegliche Werckzeuge“).

Das „Mosaick Pavement“ kommt bei Prichard zusätzlich vor. Es gehört nun aber zu den „furniture“ (1736: Zierrathen; 1741: Auszierungen; Marchev 2000: Einrichtungen, Gegenstände; Marchev 2010: Zubehör) und wird übersetzt als „Musaische oder eingelegte Arbeit“ (1736), „Mosaisches Estrich“ (1741) resp. „musivisches Pflaster“ (Marchev).
Es bildet den „Boden der Loge“ („the Ground Floor of the Lodge“); 1736 wurde übersetzt: „Der Fuss-Boden des Zimmers ist mit Musaischer Arbeit gepflästert.“

Im Meistergrad heisst der Fussboden jedoch „Square Pavement“ („viereckte Diehle“, 1736; „viereckigte Estrich“, 1741; resp. bei Marchev wiederum „musivisches Pflaster“) und gehört nun zu den „Master-Jewels“ (Kleinodien des Meisters).

Im Meistergrad kommt überdies „Square“ in einer Dreiergruppe ohne Benennung vor. Es liegt nahe, das wie an zwei Stellen unmittelbar vorher sowie im Lehrlingsgrad mit „Winkelmass“ zu übersetzen. Sinngemässer ist nach Marchev jedoch „Quadrat“ (1736 und 1741), was hier Reissbrett bedeutet.

Im Katechismus der Strikten Observanz (1764; Imhof I, 108) gehört das Winkelmass zu den Kleinodien und das musivische Pflaster zu den Zieraten.

Gegenstände u. ä.

Die Dreiheit Bibel, Winkelmass und Zirkel (Bible, Compass and Square) kommt zuerst im Wilkinson MS als „furniture“, hernach in „Masonry Dissected“ bloss als „other Furniture“ (in der deutschen Übersetzung von 1736: „andere Zierrath“, in derjenigen von 1741: „übrige Meublen“, bei Marchev: „andere“ Gegenstände, Zubehör) vor.
Das Winkelmass (Square) gehört – wie bereits beim Wilkinsons MS - aber auch noch zu den „three movable jewels“; also zu den beweglichen Kleinoden (1736: „berührende Kleinodien“; 1741: „bewegliche Werckzeuge“).

Im Katechismus der Strikten Observanz von 1764 (Imhof I, 108) gehören zu den „Geräten“:
die Bibel, der Hammer und der Zirkel.
Das Winkelmass gehört zu den Kleinoden.

Frühe Erwähnungen von Bibel, Winkelmass und Zirkel

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Bereits die englischen Werkmaurer mussten „auf das Buch“ (d. h. die Bibel) schwören, beispielsweise um 1370 am Yorker Münster.

In der Rochlitzer Steinmetzordnung von 1462/86 sind besondere Strafen für den Steinmetzen festgelegt, wenn er seine Werkzeuge nachlässig benutzt, insbesondere Richtscheit, Schablone und Winkelmass. Bemerkenswert ist Artikel 18 dieser Ordnung, wonach der Parlier bei Massstab und Winkelmass zu den Heiligen schwören muss, den Meister vor Schaden zu bewahren.

In den Londoner Freemasons Ordinances von 1510 (Scherpe 363f, 369) wird beschrieben, dass die Vorsteher der operativen Hütten die Steine auf Länge, Breite, Festigkeit und Art des Materials zu prüfen hatten. „Die Prüfung geschah mit der Bleiwaage, mit Zirkel und Winkel.“ Knoop/ Jones (1968, 250) haben zusätzlich das Bleilot.

Feddersen (1986, 471) erwähnt, dass in der Sloane-Handschrift von 1664 (bereits 1646 oder erst 1700? – siehe 1027), Frage 5, der Maurer vereidigt wird „bei Gott und dem Winkelmass“.

Im ersten Freimaurer-Katechismus von 1696 schwört der Lehrling „bei Gott dem Allmächtigen und dem Hl. Johannes auf Winkelmass, Zirkel und Zollstab“ (Imhof, II, 61; Scherpe, 1990, 510). Knoop/ Jones (1986, 217, 234) geben an, der Zollstab oder „gemeine Massstab“ („common judge“) könnte auch die Bibel gewesen sein.

Die Formel wird unverändert im Chetwode Crawley Manuscript von 1700 wiedergegeben: „I am sworn by God and st John, by the Square & Compass, and Common Judge.“ Wörtlich auch im Kevan Ms von 1720.

Am Ende des Dumfries MS. (1710) finden sich das Winkelmass und der Zirkel in einem Merkgedicht gezeichnet, und es heisst:

„Let all your actions [hier: Zeichnung des Winkelmasses] be just and trwe
which after death gives life to you
Keep round within [hier: Zeichnung des Zirkels] of your appointed sphere
be ready for your latter end daws near.”

Literatur

  • Daniel Béresniak: Symboles des Franc-Maçons. Paris: Editions Assouline 1997; erneut 2003;
    dt.: Symbole der Freimaurer. Wien: Brandstätter 1998; Augsburg: Bechtermünz 1999;
    engl.: Paris: Assouline 1997; New York: Assouline 2000.
  • John Browne: The Master-Key through all the Degrees of a Free-mason's Lodge. To which are added, eulogiums and illustrations upon free-masonry; theology ... &c. With a ... list of all the modern regular lodges. London 1798; 2. Aufl. 1802;
    dt.: Meisterschlüssel. Browne’s Master Key. Übersetzt von Felix Sonnenkalb, Berlin: Mittler 1922;
    dt. Übersetzung (mit englischem Text) des grössten Teils, ausser dem Meistergrad, bei Karl Christian Friedrich Krause: Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft. 2. Aufl. Erster Band, zweite Abtheilung, 1820, 84-274.
  • Günter Düriegl, Susanne Winkler (Hrsg.): Freimaurer: Solange die Welt besteht. 165.
    Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 18. September 1992 bis 10. Jänner 1993.
  • Colin F. W. Dyer: Symbolism in Craft Freemasonry. Shepperton: A. Lewis 1976; Paperback London: Lewis Masonic 1983; Neuausgabe bei Lewis Masonic 1991.
  • Franz Carl Endres (1. Aufl.: Von einem Br:. Meister): Die Symbole des Freimaurers. Stuttgart: Moritz 1930; Neuausgabe Hamburg: Bauhütten Verlag 1977.
  • Klaus C. F. Feddersen: Die Arbeitstafel in der Freimaurerei. Entstehung, Entwicklung und Phänomenologie der Arbeitstafeln und Arbeitsteppiche in England und auf dem Festlande. Mit 397 :Abbildungen. Quellenkundliche Arbeit No. 16 der Forschungsloge Quatuor Coronati No. 808, Bayreuth 1982.
  • Klaus C. F. Feddersen: Die Arbeitstafel in der Freimaurerei. Band II: Die Symbolik der Arbeitstafel. (1231 Seiten). Quellenkundliche Arbeit No. 22 der Forschungsloge Quatuor Coronati No. 808, Bayreuth 1986.
  • Gottlieb Imhof: Kleine Werklehre der Freimaurerei. I. Das Buch des Lehrlings. 4. Aufl. Bern: SGLA 1973 (zuerst Basel 1955); II. Das Buch des Gesellen. Bern: SGLA, 3. Aufl. 1972; III: Das Buch des Meisters. Bern: SGLA, 3. Aufl. 1973.
  • A. C. F. Jackson (Hrsg.): English Masonic Exposures 1760-1769, with full transcripts of Three Distinct Knocks, 1760, MiniMini3zw.jpg and MiniMini3zw.jpg, 1762, Shibboleth, 1765, and Commentaries. London: Lewis Masonic 1986.
  • Douglas Knoop, Gwilym Peredur Jones, Douglas Hamer: The Early Masonic Catechisms (1696-1731). Manchester: Manchester University Press 1943; 2. Aufl. 1963 ergänzt von Harry Carr durch The Wilkinson MS., 1727, und The Kevan MS., 1720), erneut 1969.
  • Douglas Knoop, Gwilym Peredur Jones: The Genesis of Freemasonry. 1948; Nachdruck London 1978;
    dt.: Die Genesis der Freimaurerei. Bayreuth: Quatuor Coronati 1968.
  • Karl Christian Friedrich Krause: Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft. Mitgeteilt, bearbeitet und durch eine Darstellung des Wesens und der Bestimmung der Freimaurerei und der Freimaurerbrüderschaft, so wie durch mehrere liturgische Versuche, erläutert. Dresden: Arnoldi 1810;
    Bd. 2. enthaltend die geschichtlichen Belege und erläuternden Abhandlungen, zu den drei ältesten Kunsturkunden. Dresden: Arnoldi/ Schneeberg: Fulde und Hofmann 1813;
    2. neubearbeitete Aufl. in 2 Bden mit je zwei Abteilungen. Dresden: Freiburg/ Arnold 1819; erneut 1820-21; 3. Aufl. in 2 Bdn 1849;
    Nachdruck der 3. Ausgabe 1849 Vaduz: Sändig 1986; erneut 1993, 1997.
  • Eugen Lennhoff, Oskar Posner: Internationales Freimaurer-Lexikon. Wien 1932; unveränderte
    Nachdrucke Wien: Amalthea-Verlag bis 1992;
    von Dieter A. Binder revidierte Neuauflage, München: Herbig 2000.
  • Les Francs-Maçons Ecrasés. 1746;
    dt.: Die zerschmetterten Freymäurer, Oder Fortsetzung des verrathenen Ordens der Freymäurer. Frankfurt und Leipzig 1746, 1747; Faksimile Nachdruck (Fraktur) Rotterdam: Uitgeverij Cagliostro 1984.
  • Erich J. Lindner: Die Königliche Kunst im Bild. Ikonographie der Freimaurerei. Dt., engl., frz. Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt 1976.
  • L’Ordre des Francs-Maçons Trahi, et Le Secret des Mopses Revelé. Amsterdam 1745;
    dt.: Der verrathene Orden der Freymäurer, und das offenbarte Geheimniss der Mopsgesellschaft. Amsterdam/ Berlin/ Frankfurt, Leipzig: Arkstee und Merkus 1745; weitere 3 Aufl. bis 1778; Nachdrucke Kassel: Teja-Verlag 1931; mit einem Nachwort von Anselm Maler, Habichtswald: George 2000;
    dt.: Die offenbarte Freymäurerey und das entdeckte Geheimniss der Mopse. Leipzig: Mumme 1745;
    dt.: Das entdeckte Geheimnis der Frey-Mäurer und Mops-Gesellschaft. Berlin: Bey Johann Neaulme, und Stephani De Bourdeaux 1745; Berlin 1756;
    dt.: Der verratene Orden der Freimaurer und Das enthüllte Geheimnis der Mopsgesellschaft. Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Reinhold Mueller. Hamburg: Bauhütten Verlag 1973 (Hrsg. von der Freimaurerischen Forschungsgesellschaft Quatuor Coronati, Bayreuth).
  • Samuel Prichard: Masonry Dissected. London: J. Wilford 1730; zahlreiche Aufl. und Übersetzungen;
    dt.: Zergliederte Maurerei, von Robin P. Marchev. Zürich: Libertas et Fraternitas 2000; revidiert 2010 (erste deutsche Übersetzung: Die Zunfft der Freyen-Mäurer. 1736; Faksimile-Nachdruck :Rotterdam: Cagliostro-Verlag 1985;
    weitere Übersetzung: Die Zergliederte Frey-Maurerey. 1741; :Neudruck Rotterdam: Cagliostro-Verlag 1985; vollständiger Faksimile-Nachdruck auch bei Wolfgang Scherpe: Das Unbekannte im Ritual, 1977; 3. Aufl. 1990, 467-490);
    ferner: Zergliederte Maurerei 1730. Übersetzung, Kommentar und Bemerkungen von Christian Schumacher. St. Gallen 1968; das Lehrlingsfragstück auch bei Karl Christian Friedrich Krause “Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft”, Bd. 1.2, 1820, 56-83, und zwar englisch und deutsch.
  • Wolfgang Scherpe: Das Unbekannte im Ritual. Braunschweig: Eigenverlag 1977; 3. Aufl. 1990.
  • Friedrich Ludwig Schröder: Ritual des Lehrlingsgrades (1801). Bayreuth: Freimaurerische Forschungsgesellschaft Quatuor Coronati 1994.
  • David Stevenson: The Origins of Freemasonry. New York: Cambridge University Press 1988; mehrer Aufl. bis 2004.
  • Ursula Terner: Freimaurerische Bildwelten. Die Ikonographie der freimaurerischen Symbolik anhand von englischen, schottischen und französischen Freimaurerdiplomen. Diss. Univ. Mainz 2000; Petersberg: Michael Imhof Verlag 2001.

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